ASUS, ProArt

ASUS ProArt P16/ P14: 1 Petaflop KI-Power für Videobearbeitung

Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 19:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ASUS erweitert ProArt-Serie um KI-Notebooks mit RTX-Spark-Plattform, 1 Petaflop Leistung und 128 GB Unified Memory für professionelle Kreativ-Workflows.

ASUS ProArt P16/P14: KI-Notebooks mit 1 Petaflop für Kreative
Ein hochwertiges ASUS ProArt Notebook auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem modernen Design-Studio. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiehersteller ASUS hat am Rande der Fachmesse Computex 2026 seine neueste Generation der ProArt-Serie für professionelle Anwender präsentiert. Im Fokus stehen die Notebook-Modelle ProArt P16 und P14, die durch die Integration der NVIDIA-RTX-Spark-Plattform speziell für komplexe KI-Workflows konzipiert wurden. Die Geräte zielen auf die Anforderungen von Kreativschaffenden ab, die hohe Rechenleistung für Aufgaben wie die 12K-Videobearbeitung oder KI-gestützte Videogenerierung benötigen.

Technische Spezifikationen und Rechenkapazitäten

Die neuen Modelle ProArt P16 und P14 erreichen laut Herstellerangaben eine KI-Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop. Diese Performance wird durch die Kombination einer Grace-CPU mit 20 Kernen und einer Blackwell-RTX-GPU ermöglicht. Das System verfügt zudem über bis zu 128 GB Unified Memory. Die NVIDIA-RTX-Spark-Plattform stellt dabei in der Spitze bis zu 6144 CUDA-Kerne bereit, um rechenintensive Prozesse zu beschleunigen.

Für die Darstellung setzt ASUS auf Lumina-Pro-OLED-Displays. Diese Bildschirme bieten eine 4K-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 1600 cd/m². Der Hersteller betont die hohe Farbpräzision mit einem Delta-E-Wert von weniger als 1. Die Gehäuse der Geräte werden im CNC-Verfahren gefertigt, um Stabilität und ein hochwertiges Finish zu gewährleisten.

Mobilität und spezialisierte Editionen

Das ProArt P14 zeichnet sich durch ein kompaktes Design mit einer Bauhöhe von 13,9 mm und einem Gewicht von 1,48 kg aus. Trotz der geringen Abmessungen ist ein 99,9-Whr-Akku verbaut, der eine ganztägige Laufzeit ermöglichen soll. Das Gerät unterstützt die Bearbeitung von 3D-Szenen mit einer Größe von bis zu 90 GB.

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Zusätzlich zur Standardserie hat ASUS die ProArt GoPro Edition (PX13) vorgestellt. Dieses Modell ist nach dem Standard MIL-STD-810H zertifiziert und mit einem 13,3-Zoll-3K-Lumina-OLED-Touchdisplay ausgestattet. Als Prozessor dient ein AMD Ryzen AI Max+ 395, dessen NPU eine Leistung von 50 TOPS erbringt. Eine Besonderheit dieser Edition ist die tiefe Integration von GoPro-Diensten, einschließlich eines dedizierten Hotkeys und der Anbindung an die GoPro Cloud. Für den Einstieg bietet ASUS zudem ein Basismodell des PX13 mit einer 8-Kern-Ryzen-AI-Max+-388-CPU und 32 GB Speicher zu einem Preis von 1.899 US-Dollar an.

Erweiterung des Ökosystems und professionelle Infrastruktur

Neben den mobilen Lösungen umfasst das aktualisierte Portfolio den ProArt Mini PC, der ebenfalls eine KI-Leistung von 1 Petaflop erreicht und über einen thermischen Headroom von 140 W verfügt. Für den Einsatz in Studios wurden zudem die ExpertCenter-Pro-Workstations mit Intel-Xeon-Prozessoren sowie spezielle GPU-Server (Modell ESC8000-E12P) und Speichersysteme für die KI-gestützte Produktion angekündigt.

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Im Rahmen von Präsentationen, unter anderem auf der NAB Show 2026 in Las Vegas und bei Veranstaltungen in Sydney, hob das Unternehmen die Zusammenarbeit mit Partnern wie Adobe und Sony hervor. Ziel dieser Kooperationen ist eine End-to-End-Integration von der Kamera bis zum Display, um eine konsistente Farbwiedergabe und HDR-Bearbeitung sicherzustellen. Managing Director Mia Tsai bekräftigte in diesem Zusammenhang das Engagement des Unternehmens für die globale Kreativ-Community und die Demokratisierung professioneller Werkzeuge durch ein nachhaltiges technisches Ökosystem.

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