USA, Computer

Musk will Ende 2027 Roboter in den Verkauf bringen

22.01.2026 - 18:29:27 | dpa.de

Auf der Welt wird es laut Elon Musk mit der Zeit mehr Roboter als Menschen geben. Schon in absehbarer Zeit werde der von ihm geführte Tesla-Konzern die Maschinen zum Kauf anbieten, kündigt er an.

  • Bis Ende kommenden Jahres könnte Tesla Optimus-Roboter «an die Öffentlichkeit» verkaufen, prognostizierte Elon Musk in Davos. - Foto: Markus Schreiber/AP/dpa
    Bis Ende kommenden Jahres könnte Tesla Optimus-Roboter «an die Öffentlichkeit» verkaufen, prognostizierte Elon Musk in Davos. - Foto: Markus Schreiber/AP/dpa
  • Tesla ließ einen Optimus-Roboter jüngst in Berlin Popcorn verteilen. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa
    Tesla ließ einen Optimus-Roboter jüngst in Berlin Popcorn verteilen. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa
Bis Ende kommenden Jahres könnte Tesla Optimus-Roboter «an die Öffentlichkeit» verkaufen, prognostizierte Elon Musk in Davos. - Foto: Markus Schreiber/AP/dpa Tesla ließ einen Optimus-Roboter jüngst in Berlin Popcorn verteilen. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa

Tech-Milliardär Elon Musk stellt in Aussicht, dass Tesla bis Ende 2027 den Verkauf humanoider Roboter starten könnte. Die Roboter mit dem Namen Optimus führten aktuell einfache Aufgaben in der Produktion des Elektroauto-Herstellers aus, sagte Musk beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er denke, dass man wahrscheinlich bis Ende kommenden Jahres die Maschinen auch für die Öffentlichkeit in den Handel bringen werde. Der Tesla-Chef ist allerdings bekannt dafür, Fristen zu setzen, die er später nicht halten kann.

Grundsätzlich werde Tesla die Roboter verkaufen, wenn man überzeugt sei, dass sie sehr verlässlich und sicher seien und viele Aufgaben erfüllen könnten, sagte Musk. Man werde die Maschinen bitten können, alles zu machen, was man wolle.

Fokus auf Roboter und Robotaxis

Musk verkündet inmitten sinkender Verkäufe von Teslas Fahrzeugen schon seit einiger Zeit, dass die Zukunft des Elektroauto-Vorreiters in Robotern und Robotaxis liegen werde. In beiden Bereichen gibt es bereits starke Konkurrenz.

In Davos bekräftigte Musk die Prognose, dass es auf der Welt mit der Zeit mehr Roboter als Menschen geben werde - und sie «alle Bedürfnisse der Menschen» erfüllen würden. Die Maschinen könnten etwa Kinder oder Haustiere beaufsichtigen oder sich um ältere Menschen kümmern, nannte er als Beispiele. In der Vergangenheit hatte Musk unter anderem davon gesprochen, dass Optimus «ein unglaublicher Chirurg» sein werde - oder die Roboter Menschen folgen und sie davon abhalten könnten, Verbrechen zu begehen.

Musk: Stromkapazität bremst KI

Musk hatte auch vorhergesagt, dass es bis Ende des Jahres oder 2027 Software mit Künstlicher Intelligenz geben werde, die «smarter als jeder Mensch» sei. Voraussichtlich in fünf Jahren werde KI dann schlauer als die gesamte Menschheit sein. Aus seiner Sicht ist die größte Beschränkung für das Tempo bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz der verfügbare Strom. Musk warb vor allem für Solarkraft als Lösung. Tesla ist auch in dem Bereich aktiv. 

Musk ist im Rennen mit anderen KI-Entwicklern - wie etwa dem ChatGPT-Erfinder OpenAI - mit der Software Grok, die von seiner Firma xAI stammt. Aktuell steht Grok in der Kritik, weil die Software dazu verwendet werden konnte, Frauen in Bikinis oder Dessous darzustellen. Nachdem Behörden aktiv wurden, schränkte xAI die Möglichkeiten dazu ein.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 68510002 |

Weitere Meldungen

Bericht: Unbefugte hatten Zugang zu Anthropics Super-KI. Anthropic hält es geheim. Doch Neugierige verschafften sich angeblich Zugang. Das neue KI-Modell der Firma Anthropic kann so gut Software-Schwachstellen finden, dass es als Cyberwaffe dienen könnte. (Wissenschaft, 22.04.2026 - 04:51) weiterlesen...

Trump spricht nach Streit freundlich über KI-Firma Anthropic. Die US-Regierung griff durch - aber nun schlägt Donald Trump versöhnliche Töne an. Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Wissenschaft, 22.04.2026 - 00:15) weiterlesen...

Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma. Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 21:19) weiterlesen...

Chefwechsel bei Apple: Hardware-Boss übernimmt von Tim Cook. Sein Nachfolger wird nun unter anderem Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz meistern müssen. Tim Cook machte Apple nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011 zu einer Geldmaschine. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 03:38) weiterlesen...

Amazon investiert weitere Milliarden in Anthropic. Mit Amazon hat die KI-Firma einen starken Partner gefunden. Anthropic ist ein führender Rivale des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 00:40) weiterlesen...

Chefwechsel bei Apple. Mit 65 übergibt er nun die Führung an einen Firmen-Insider. Tim Cook führte Apple seit dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011. (Wissenschaft, 20.04.2026 - 22:45) weiterlesen...