Betrugswelle in St. Gallen: 185.000 Franken erbeutet, zwei verhaftet
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 16:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Ein Ehepaar aus St. Gallen hat einen versuchten Telefonbetrug rechtzeitig durchschaut und die Polizei alarmiert. Die Beamten konnten daraufhin zwei mutmaßliche Täter festnehmen.
Die Kantonspolizei St. Gallen griff am Montag zu. Die Festgenommenen sind 18 und 50 Jahre alt, beide stammen aus der Ukraine. Sie sollen versucht haben, eine 82-jährige Frau um ihr Erspartes zu bringen.
Die Masche der Betrüger
Ein angeblicher Bankmitarbeiter rief die Seniorin an. Er forderte sie auf, Bargeld bereitzulegen und es per Taxi zu übergeben. Der Ehemann erkannte den Schwindel und wählte kurz vor 14 Uhr den Notruf.
Durch die schnelle Reaktion blieb es beim Versuch. Die Seniorin erlitt keinen finanziellen Schaden.
Die Betrugswelle in St. Gallen zeigt: Telefonbetrüger werden immer perfider – sie setzen sogar ahnungslose Taxifahrer als Kuriere ein. Mit der richtigen Checkliste erkennen Senioren den Schwindel sofort und bewahren ihr Erspartes. Jetzt kostenlosen Schutz-Ratgeber anfordern
Ermittlungen laufen
Die beiden Ukrainer hielten sich als Touristen ohne festen Aufenthaltstitel in der Schweiz auf. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat die Ermittlungen übernommen.
Warnung vor Betrugswelle
Ein 82-jährige Seniorin wäre beinahe um ihr Erspartes gebracht worden – nur weil ihr Ehemann den Betrug durchschaute. Helfen Sie Ihren Angehörigen, solche Anrufe sicher zu erkennen. Der Notfallplan im Ratgeber zeigt, wie. Notfallplan für Angehörige jetzt sichern
Die Polizei verzeichnet aktuell einen starken Anstieg von Telefonbetrugsfällen in der Region. In früheren Fällen erbeuteten Täter bereits rund 185.000 Franken.
Besonders perfide: Die Betrüger setzen ahnungslose Taxifahrer als Kuriere ein. Diese holen das Bargeld oder die Wertsachen bei den Opfern ab, ohne von der Straftat zu wissen.
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