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Bing AI Search Choice: Microsoft lässt Nutzer KI-Antworten deaktivieren

Veröffentlicht: 13.06.2026 um 01:34 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft bietet mit einer neuen Erweiterung die Option, KI-Zusammenfassungen in Bing-Suchergebnissen zu deaktivieren und testet die Nachfrage.

Microsoft reagiert auf KI-Kritik mit neuer Browser-Erweiterung
A digital hand turning off an AI summary on a futuristic search interface, revealing traditional search results. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Browser-Erweiterung schaltet KI ab

Am 12. Juni 2026 veröffentlichte Microsoft eine Preview-Erweiterung namens „Bing AI Search Choice" für Chrome und Edge. Das Tool deaktiviert Copilot-generierte Antworten in den Suchergebnissen. Voraussetzung: Bing muss als Standardsuchmaschine eingestellt sein.

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Bereits am Vortag hatte Microsoft-Suchchef Jordi Ribas angekündigt, dass Nutzer unterschiedliche Vorlieben hätten – nicht jeder wolle für jede Suchanfrage Künstliche Intelligenz nutzen. Zusätzlich zur Erweiterung können Anwender den Parameter „-ai" an ihre Bing-Suchanfragen anhängen, um KI-Inhalte auszuschließen.

Laut Michael Schechter von Microsoft dient die Erweiterung auch dazu, die Nachfrage nach KI-freien Suchoberflächen zu testen. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Konkurrent DuckDuckGo verzeichnete in den USA einen Anstieg der wöchentlichen Installationen um 30 Prozent – ausgelöst durch KI-Veränderungen bei großen Suchplattformen.

Windows 11: Mehr Kontrolle für alle

Auch im Betriebssystem selbst zieht Microsoft nach. Am 11. Juni 2026 kündigte das Unternehmen ein Update an, das es Nutzern weltweit erlaubt, Bing-Web-Ergebnisse in der Startmenü-Suche zu deaktivieren. Bisher war diese Funktion nur im Europäischen Wirtschaftsraum verfügbar – eine Folge regulatorischer Vorgaben.

Die geplante Aktualisierung enthält zudem eine Option, Microsoft-Store-App-Vorschläge aus lokalen Suchergebnissen zu entfernen. Interne Tests zeigen eine Leistungssteigerung von 30 Prozent bei bestimmten Löschvorgängen im System.

Sicherheitsupdate und Hardware-Erweiterung

Das Windows-11-Juni-Update (KB5094126) vom 11. Juni 2026 schließt 206 Sicherheitslücken, darunter eine kritische Remote-Code-Ausführung im Kernel. Ein neues CPU-Profil mit niedriger Latenz soll den Start des Startmenüs und von Anwendungen beschleunigen.

Gleichzeitig erweitert Microsoft die lokalen KI-Fähigkeiten: Windows-11-Systeme mit Nvidia-RTX-30-Serie oder neuer können nun bestimmte KI-Workloads lokal ausführen. Entwickler erhalten damit Zugriff auf Sprachmodell-APIs auf breiterer Hardware – nicht mehr nur auf Copilot+-PCs.

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KI für Unternehmen: Open-Source-Tool und digitale Zwillinge

Im Unternehmensbereich veröffentlichte Microsoft am 11. Juni 2026 das Open-Source-Framework „ASSERT" (Adaptive Spec-driven Scoring for Evaluation and Regression Testing). Das Tool übersetzt natürlichsprachliche Anforderungen in ausführbare Tests für KI-Agenten. Laut Gartner evaluieren 99 Prozent der Organisationen ihre KI-Agenten nicht vor dem Produktionseinsatz – eine Lücke, die ASSERT schließen soll.

Weitere Neuigkeiten:

  • Digitale Zwillinge: Microsoft Digital präsentierte „DigitalMe", einen KI-Zwilling, der Sitzungen moderieren und Fragen in Teams und Outlook beantworten kann. In Tests erreichte das Tool rund 90 Prozent Genauigkeit bei 158 Antworten pro Stunde.
  • App-Leistung: Ein Redesign der Microsoft-365-Copilot-App verbesserte die Antwortzeiten für komplexe Anfragen um 10 Prozent. Die Aktivität in Word, Excel und PowerPoint stieg daraufhin deutlich an.
  • Edge-Updates: Ab dem 27. August 2026 wechselt Microsoft Edge von monatlichen auf zweiwöchentliche Stable-Updates – für schnellere Features und Sicherheitspatches.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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