Bluthochdruck: Wie Hülsenfrüchte das Risiko um 30% senken
31.05.2026 - 03:30:10 | boerse-global.deDie individuelle biologische Uhr entscheidet über Leistungsfähigkeit – nicht der Wecker um fünf.
Entgegen populärer Social-Media-Routinen ist das Aufstehen um fünf Uhr morgens kein universelles Erfolgsrezept. Die Expertin Christine Blume betont: Die Kopplung von frühem Aufstehen an beruflichen Erfolg ist wissenschaftlich nicht belegt. Entscheidend ist der individuelle Chronotyp – ob „Lerche“ oder „Eule“.
Die Techniker Krankenkasse empfiehlt eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden. Ein erzwungenes frühes Aufstehen gegen den eigenen Biorhythmus kann die Leistungsfähigkeit eher mindern als fördern.
Auch beim Trendgetränk Zitronenwasser ist Vorsicht geboten. Die Apotheken Umschau weist zwar auf den Vitamin-C-Gehalt hin. Belege für eine Unterstützung beim Abnehmen gibt es nicht. Zudem kann die Säure den Zahnschmelz angreifen und Magenbeschwerden auslösen.
Hülsenfrüchte senken Bluthochdruck um 30 Prozent
Eine Studie im Fachjournal BMJ Nutrition Prevention & Health zeigt: Regelmäßiger Verzehr von Hülsenfrüchten und Sojaprodukten kann das Risiko für Bluthochdruck um bis zu 30 Prozent senken. Besonders wirksam sind etwa 170 Gramm Hülsenfrüchte und bis zu 80 Gramm Sojaprodukte pro Tag.
Der aktuelle Konsum in Europa liegt mit acht bis 15 Gramm deutlich unter den empfohlenen Werten für die Herz-Kreislauf-Gesundheit.
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Zwei bis drei Tassen Kaffee schützen die Psyche
Eine Langzeitstudie aus dem Journal of Affective Disorders begleitete über 13 Jahre mehr als 460.000 Menschen. Ergebnis: Zwei bis drei Tassen Kaffee täglich reduzieren das Risiko für Stress- und Stimmungserkrankungen. Verantwortlich ist das Zusammenspiel von Koffein und entzündungshemmenden Antioxidantien.
Mehr als fünf Tassen bringen dagegen keinen weiteren Vorteil für die psychische Gesundheit.
Zwei Krafttrainings-Einheiten pro Woche reichen
Aktuelle Leitlinien des ACSM zeigen: Bereits geringe zeitliche Investitionen bringen signifikante Erfolge. Die Auswertung von 137 Studien belegt: Zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche verbessern Muskelfunktion und allgemeine Gesundheit maßgeblich.
Training bis zum vollständigen Muskelversagen ist nicht nötig. Entscheidend ist die Nähe zur Belastungsgrenze.
Um die Muskelfunktion nachhaltig zu stärken und dem natürlichen Muskelabbau entgegenzuwirken, ist kein teures Fitnessstudio nötig. Dieser Experten-Ratgeber zeigt Ihnen 6 einfache Übungen für zuhause, mit denen Sie Ihre Vitalität und Kraft effektiv erhalten. Kostenlosen Krafttraining-Ratgeber jetzt herunterladen
KI-Selfies und Blutanalysen: Der Trend zur Selbstvermessung
Auf dem Life Summit in Berlin wurden Ende Mai neue Technologien zur Gesundheitsüberwachung vorgestellt. Sie reichen von KI-gestützten Gesundheitschecks per Selfie bis zu detaillierten Blutanalysen von Entzündungswerten.
Der Onkologe Prof. David Khayat betont: Neben körperlicher Aktivität ist vor allem die Kontrolle von Stress ein zentraler Faktor für Langlebigkeit. Diskutiert werden zudem Nahrungsergänzungsmittel mit Vitalpilzen wie Reishi sowie neue Erkenntnisse zu GLP-1-Analoga. Diese könnten laut Studien neben der Gewichtsreduktion auch positive Effekte bei der Suchtbekämpfung zeigen.
Arbeitszeit: Regierung plant Flexibilisierung – Gewerkschaften warnen
Die Bundesregierung unter Friedrich Merz bereitet für Juni einen Gesetzentwurf vor. Arbeitsministerin Bärbel Bas will die tägliche Höchstarbeitszeit zugunsten einer wöchentlichen Betrachtung flexibler gestalten.
Die Hans-Böckler-Stiftung errechnete: Damit wären theoretisch Arbeitszeiten von bis zu 73,5 Stunden pro Woche rechtlich möglich. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz warnt vor den Folgen regelmäßiger Arbeitszeiten von über 40 Stunden pro Woche. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Störungen steige signifikant.
DGB-Chefin Yasmin Fahimi rät von einer Aufweichung der Schutzregeln ausdrücklich ab.
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