Borreliose-Verband, BORRE-Talk

Borreliose-Verband startet BORRE-Talk: Expertenwissen jeden dritten Mittwoch

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 20:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der BFBD ergänzt seine Selbsthilfearbeit um ein monatliches Onlinegespräch mit medizinischem Fachwissen zu Borreliose und FSME.

BFBD startet BORRE-Talk fĂĽr chronisch Erkrankte
Ein Wald mit dichtem Farn und Gras als Lebensraum fĂĽr Zecken in natĂĽrlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) baut sein Aufklärungsangebot für Betroffene aus. Mit dem neuen Online-Format BORRE-Talk© schafft der Verband eine regelmäßige Plattform, auf der medizinisches Fachwissen zu chronischen Infektionsfolgen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden soll.

Das Format soll kĂĽnftig jeden dritten Mittwoch im Monat stattfinden und richtet sich an Menschen, die mit den langfristigen Folgen von Borreliose oder FrĂĽhsommer-Meningoenzephalitis (FSME) leben.

Auftakt mit medizinischer Expertise

Den Anfang der Gesprächsreihe machte Dr. med. Sigrid Blehle von der Alviasana Praxisklinik Augsburg. Ihre Beteiligung unterstreicht den Anspruch des Formats, praxisnahes Fachwissen direkt mit Betroffenen und Interessierten zu teilen.

Ziel von BORRE-Talk ist es laut dem Verband, Expertenwissen zu chronischen Infektionsfolgen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln – ein Themenfeld, das in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu kurz kommt, obwohl die gesundheitlichen Auswirkungen für Betroffene oft langwierig und belastend sind.

Chronische Verläufe im Fokus

Borreliose und FSME zählen zu den durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten, die bei einem Teil der Erkrankten chronische Beschwerden nach sich ziehen können. Für Betroffene bedeutet dies häufig eine langwierige Suche nach passender Diagnostik und Therapie.

Genau hier setzt das neue Gesprächsformat an: Es soll regelmäßig Raum bieten, um aktuelle medizinische Perspektiven verständlich aufzubereiten und den Austausch zwischen Fachleuten und Patientinnen sowie Patienten zu fördern.

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Wer mit den langfristigen Folgen von Borreliose oder FSME lebt, kennt die zermürbende Suche nach passender Diagnostik und Therapie. Genau hier setzt ein neues monatliches Online-Format an: Jeden dritten Mittwoch bringen Fachärzte und Betroffene ihr Wissen zusammen — verständlich aufbereitet, direkt aus der Praxis. Jetzt kostenlosen Talk-Guide anfordern

Ein Verband mit langer Geschichte

Der BFBD blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück. Gegründet wurde die Organisation 1994 zunächst unter dem Namen Lyme-Borreliose-Bund, bevor sie 1998 offiziell ins Vereinsregister eingetragen wurde.

Seither hat sich der Verband zu einer der zentralen Anlaufstellen fĂĽr Betroffene in Deutschland entwickelt. Nach eigenen Angaben vertritt der BFBD rund 90 Prozent der regionalen Selbsthilfegruppen im Bereich Borreliose und FSME sowie knapp 1000 Einzelmitglieder.

Bedeutung fĂĽr Betroffene

Mit BORRE-Talk erweitert der Verband seine bisherige Selbsthilfearbeit um ein digitales, niedrigschwelliges Angebot. Gerade für Menschen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht ohne Weiteres an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, dürfte ein regelmäßiges Online-Format eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Beratungsstrukturen darstellen.

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Chronische Beschwerden nach einer Zeckeninfektion werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft übersehen — dabei sind die gesundheitlichen Auswirkungen für Betroffene langwierig und belastend. Ein neues monatliches Online-Format schafft hier eine feste Plattform: Medizinische Expertise trifft Betroffenenperspektive, jeden dritten Mittwoch. Ihren Platz im Experten-Talk sichern

Die feste monatliche Taktung – jeweils am dritten Mittwoch – soll dabei für Planbarkeit und Kontinuität sorgen, sodass sich Interessierte langfristig auf das Angebot einstellen können.

Ob und in welchem Umfang das Format künftig ausgebaut wird, bleibt abzuwarten. Mit dem Auftakt unter Beteiligung von Dr. Blehle hat der BFBD jedoch bereits ein erstes Signal gesetzt, dass medizinische Fachexpertise und Betroffenenperspektive im neuen Gesprächsformat zusammengeführt werden sollen.

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