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Bundesbeamte: E-Mails vor Auslandsreisen löschen – neue Sicherheitsregel

Veröffentlicht: 05.07.2026 um 15:16 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Neue Sicherheitsregeln für Bundesangestellte: Vor Auslandsreisen sind dienstliche E-Mails und Chats zu löschen. Grund sind zunehmende Grenzkontrollen und Spionageverdacht.

Schweiz: Beamte müssen vor Reisen E-Mails löschen
Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit einem digitalen Vorhängeschloss-Symbol über einer Karte der Schweiz und einem Fortschrittsbalken für Datenlöschung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Schweizer Behörden verlangen zudem, dass verschlüsselte Kommunikations-Apps wie Threema durch eine PIN geschützt werden. Ausgenommen von den Löschpflichten sind nur Diplomaten.

Schutz vor Grenzkontrollen

Hintergrund der strengen Regeln: Weltweit durchsuchen Grenzbehörden zunehmend elektronische Geräte von Reisenden. Die präventive Löschung soll verhindern, dass vertrauliche Regierungsdaten in die Hände fremder Staaten oder Geheimdienste fallen. Die Schweiz reagiert damit auf eine wachsende Spionagegefahr – Experten beobachten seit Jahren eine Zunahme systematischer Gerätedurchsuchungen an internationalen Grenzen.

Drohnen über Militäranlagen

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Die verschärften Sicherheitsregeln kommen nicht von ungefähr. Schweizer Sicherheitsbehörden registrieren seit Monaten erhöhte Aktivität mutmaßlicher Ausspähungsversuche. Ungeklärte Drohnenflüge über strategisch wichtigen Militäranlagen häufen sich.

Betroffen waren das Ausbildungszentrum für Cyberabwehr und Funkaufklärung in Jassbach sowie der Luftwaffenstützpunkt Meiringen – künftiger Standort der F-35-Flotte. Armeechef Benedikt Roos sprach von Drohnen in Formation und äußerte Spionageverdacht. Ein offizielles Verfahren wurde zwar nicht eingeleitet. Die Vorfälle zeigen aber: Die Sicherheitslage ist angespannt – und die neuen IT-Regeln für Beamte auf Reisen sind mehr als nur Vorsorge.

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