Burnout-PrÀvention, UniversitÀt

Burnout-PrÀvention: UniversitÀt Oradea lÀdt am 24. November zum Symposium

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 01:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Symposium verbindet europĂ€ische Arbeitsschutzfragen mit PrĂ€ventionsansĂ€tzen und stellt eine digitale Plattform fĂŒr FachkrĂ€fte vor.
Ein leerer, minimalistischer Hörsaal mit hölzernen Sitzreihen in hellem, natĂŒrlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Die BewĂ€ltigung und Vorbeugung beruflicher Erschöpfung stehen im Mittelpunkt eines wissenschaftlichen Austauschs, den die UniversitĂ€t Oradea fĂŒr den 24. November 2026 vorbereitet. Unter dem Leitthema nachhaltiger Organisationen, zeitgemĂ€ĂŸer FĂŒhrung und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz richtet die Hochschule eine internationale Fachtagung aus.

Ziel der Veranstaltung ist es, arbeitsplatzbezogene Belastungen zu analysieren, PrÀventionskonzepte zu diskutieren und die Schnittstelle zwischen betrieblicher Praxis und rechtlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten.

EuropÀischer Rechtsrahmen und psychosoziale Risikofaktoren im Fokus

Inhaltlich widmet sich die Zusammenkunft der Entstehung und Vermeidung beruflicher Überlastung. Die thematischen Schwerpunkte reichen von psychosozialen Risiken ĂŒber gezieltes Burnout-Management bis hin zu konkreten PrĂ€ventionstechniken und Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Dabei spielt auch die europĂ€ische Dimension eine tragende Rolle: Vorgesehen ist eine eingehende Betrachtung des europĂ€ischen Rechtsrahmens bezĂŒglich psychosozialer Belastungen, der Mindeststandards fĂŒr sichere und gesunde Arbeitsbedingungen definiert.

In diesem Zusammenhang hebt die UniversitĂ€t Oradea die Einordnung der Weltgesundheitsorganisation hervor. Laut dieser Klassifikation gilt Burnout nicht als eigenstĂ€ndige Krankheit, sondern wird ausdrĂŒcklich als ein arbeitsbezogenes PhĂ€nomen definiert, das aus chronischem Arbeitsplatzstress resultiert, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde.

Diese Differenzierung verdeutlicht die Notwendigkeit, PrĂ€ventionsstrategien primĂ€r an den Organisationsstrukturen und Arbeitsbedingungen anzusetzen, anstatt Belastungen allein auf individuelles Verhalten zurĂŒckzufĂŒhren.

Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis am runden Tisch

Die Fachtagung richtet sich an FĂŒhrungskrĂ€fte, Unternehmer, Personalverantwortliche sowie Lehrende und Studierende. Durch diesen interdisziplinĂ€ren Kreis soll der Dialog zwischen Theorie und Praxis gefördert werden.

Ein zentraler Programmpunkt ist ein runder Tisch, der sich der zentralen Fragestellung widmet, ob eine Arbeitswelt gĂ€nzlich ohne Burnout realisierbar ist. In diesem Rahmen sollen bestehende FĂŒhrungsstile und Unternehmenskulturen kritisch hinterfragt und nachhaltige Arbeitsmodelle diskutiert werden.

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Erasmus-Plus-Projekt und digitale PrÀventionsangebote

Über den theoretischen Austausch hinaus dient die Tagung der Vorstellung konkreter Werkzeuge fĂŒr den Berufsalltag. Ein wesentlicher Bestandteil ist die PrĂ€sentation der Online-Plattform NoBurnout.eu.

Diese Initiative ist Teil des von der EuropÀischen Union geförderten Erasmus+-Projekts zur Förderung des Wohlbefindens von FachkrÀften, das unter der Leitung der UniversitÀt Oradea in Kooperation mit institutionellen Partnern aus Portugal umgesetzt wird.

Die Plattform soll FachkrĂ€ften und Unternehmen praxisnahe Ressourcen zur VerfĂŒgung stellen, um Belastungssymptome frĂŒhzeitig zu erkennen und abzufedern.

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Organisatorische Rahmenbedingungen und Anmeldung

Das Symposium findet am 24. November 2026 im Zeitraum von 10:00 bis 15:00 Uhr im Konferenzsaal der UniversitĂ€tsbibliothek statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch aufgrund der auf 40 begrenzte PlĂ€tze eine vorherige Registrierung. Teilnehmende erhalten im Rahmen des Erasmus+-Programms ein offizielles Zertifikat ĂŒber ihren Besuch.

Interessierte Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte können sich bis zum Anmeldeschluss am 3. November 2026 direkt bei den Organisatoren registrieren. Anmeldungen werden per E-Mail an die Adressen cmgheorghe@yahoo.co.uk sowie cdogot@uoradea.ro entgegengenommen.

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