Call-ID-Spoofing, GefÀlschte

Call-ID-Spoofing: GefÀlschte 116117-Anrufe zielen auf Bankdaten

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 08:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de
BetrĂŒger fĂ€lschen die angezeigte 116117-Nummer und fragen nach Finanzdaten; technische Schutzmöglichkeiten gibt es derzeit nicht.
Symbolbild: Smartphone und VorhÀngeschloss Illustration mit AI erstellt.

Kriminelle setzen auf manipulierte Telefonanzeigen, um BĂŒrger zu tĂ€uschen und an sensible Finanzinformationen zu gelangen. Wie aus einem Bericht von ruhr24.de vom 2. November 2026 hervorgeht, warnt die KassenĂ€rztliche Vereinigung Hessen vor einer aktuellen Betrugsmasche: Unbekannte nutzen das sogenannte Call-ID-Spoofing, um auf den Telefondisplays der Angerufenen die offizielle Servicenummer des Patientenservice 116117 vorzutĂ€uschen.

Anrufer geben sich als medizinisches Personal aus

Nach Angaben der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Hessen melden sich die Anrufer gezielt als Arzt oder als Mitarbeiter des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Unter diesem Vorwand versuchen sie im Verlauf des GesprĂ€chs, persönliche Bank- und Zahlungsdaten der Betroffenen abzufragen.

Die KassenÀrztliche Vereinigung Hessen stellt klar, dass der echte Patientenservice der 116117 niemals nach Bank- oder Zahlungsinformationen verlangt. Entsprechende Auskunftsersuchen am Telefon sollten daher stets als TÀuschungsversuch gewertet werden.

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Bundesnetzagentur verweist auf FĂ€lschbarkeit fast aller Rufnummern

Dass Kriminelle eine renommierte Servicenummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen können, ist auf die technischen Gegebenheiten im Telefonnetz zurĂŒckzufĂŒhren. Wie die Bundesnetzagentur erklĂ€rt, lassen sich praktisch alle Rufnummern fĂ€lschen. Eine Ausnahme bilden lediglich die Notrufnummern 110 und 112, die vor Manipulationen geschĂŒtzt sind.

Nach Darstellung der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Hessen steht den Verbrauchern derzeit keine technische Lösung zur VerfĂŒgung, um sich vor solchen gefĂ€lschten Telefonnummernanzeigen zu schĂŒtzen. Betroffene können sich daher nicht darauf verlassen, dass ihr EndgerĂ€t oder Netzanbieter den Missbrauch automatisch erkennt.

Verhaltensregeln zum Schutz vor Datenabfluss

Da technische Schutzbarrieren fehlen, setzt die KassenĂ€rztliche Vereinigung Hessen auf gezielte AufklĂ€rung und empfiehlt ein striktes Vorgehen beim Umgang mit verdĂ€chtigen Telefonaten. BĂŒrger sollten im Zweifelsfall gar nicht erst abheben. Kommt es dennoch zu einer Verbindung, rĂ€t die Vereinigung dazu, nichts zu sagen und das GesprĂ€ch sofort durch Auflegen zu beenden.

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Nach Darstellung der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Hessen steht den Verbrauchern derzeit keine technische Lösung zur VerfĂŒgung, um sich vor solchen gefĂ€lschten Telefonnummernanzeigen zu schĂŒtzen. Betroffene können sich daher nicht darauf verlassen, dass ihr EndgerĂ€t oder Netzanbieter den Missbrauch automatisch erkennt.

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