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Chrome 151: Google schließt 18 Sicherheitslücken mit KI-Update

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 18:46 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google veröffentlicht Chrome 151 mit Sicherheitsfixes und neuen ChromeOS-Funktionen. Anthropic erweitert Claude-Integration in der Seitenleiste.

Chrome 151 Update: Sicherheitslücken geschlossen und neue KI-Funktionen
Ein moderner Arbeitsplatz mit einem aufgeklappten Laptop auf einem Holztisch bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google hat mit der Bereitstellung von Chrome 151.0.7922.137 für Desktop-Systeme ein umfangreiches Update seines Browsers eingeleitet. Die Aktualisierung adressiert neben technischen Optimierungen auch kritische Sicherheitsaspekte und führt neue Funktionen für die Betriebssystem-Variante ChromeOS ein. Zeitgleich meldet der KI-Entwickler Anthropic eine vertiefte Integration seines Assistenten Claude in die Chrome-Seitenleiste.

Sicherheitsfixes und Neuerungen in ChromeOS 151

Die Veröffentlichung der Desktop-Version wird durch den Rollout von ChromeOS 151 (Version 16733.48.0) im Stable-Kanal begleitet. Diese Version integriert den Browser in der Version 151.0.7922.141 und schließt insgesamt 18 Sicherheitslücken, die unter den CVE-Kennungen geführt werden. Zu den behobenen Schwachstellen zählen unter anderem CVE-2026-13281 und CVE-2026-15905.

Neben den Sicherheitsaspekten führt ChromeOS 151 funktionale Erweiterungen ein. Dazu gehört eine Lesezeichenleiste mit automatischer Ausblendfunktion sowie ein Echtzeit-Phishing-Schutz für die KI-Anwendung Gemini.

Zudem wurde die URL-Filterung im Incognito-Modus verschärft. In technischer Hinsicht enthält Chrome 151 eine neue Language Detector API, die speziell darauf ausgelegt ist, zwischen vereinfachtem und traditionellem Chinesisch zu unterscheiden.

Das Update markiert zudem das Ende für bestimmte ältere Technologien. Legacy-Chrome-Apps werden im Kiosk-Modus unter ChromeOS 151 nicht mehr unterstützt. Nutzer von ChromeOS Flex müssen beachten, dass Geräte mit Grafikprozessoren von Intel oder AMD, die älter als aus dem Jahr 2010 sind, keine Updates mehr erhalten. Für Nvidia-GPUs liegt diese Grenze beim Jahr 2014.

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Erweiterte KI-Funktionalität durch Claude und Gemini

Parallel zum Browser-Update hat Anthropic die Funktionen seines KI-Assistenten Claude innerhalb der Chrome-Seitenleiste deutlich ausgebaut. Die Anwendung agiert nun als vollständige Cowork-Sitzung, die über alle Claude-Applikationen hinweg synchronisiert wird. Damit lassen sich begonnene Gespräche nahtlos zwischen Desktop-Rechnern, Web-Oberflächen und Mobilgeräten fortführen.

Dieser Dienst steht derzeit Nutzern der Tarife Max und Team zur Verfügung, während eine Bereitstellung für Pro-Nutzer in den kommenden Wochen erwartet wird. In Enterprise-Umgebungen ist die Funktion standardmäßig deaktiviert. Trotz integrierter Prüfmechanismen gegen Prompt-Injection-Angriffe weisen Beobachter darauf hin, dass entsprechende Risiken bei der Nutzung bestehen bleiben.

Google selbst verweist im Kontext der Software-Sicherheit auf die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz. Bereits im Juni 2026 habe der Einsatz von KI dazu beigetragen, in einem Monat mehr Schwachstellen in Chrome zu beheben als im gesamten Zeitraum der vorangegangenen zwei Jahre.

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Leistungssteigerung bei Gemini-Modellen

Zusätzlich zu den Browser-Updates wurden Leistungsdaten für das Modell Gemini 3.7 Flash bekannt. Die Genauigkeit bei der Codegenerierung habe sich im Vergleich zur Version 3.6 Flash um etwa 10 Prozent verbessert. In spezifischen Benchmarks erreichte Gemini 3.7 Flash im Test FrontierCode 1.1 einen Wert von 43,6 Prozent gegenüber 34,4 Prozent beim Vorgänger.

Bei DeepSWE v1.1 stieg die Performance von 49,0 Prozent auf 65,3 Prozent. In der WebDev Arena verbesserte sich das Elo-Rating von 1538 auf 1588 Punkte. Auch bei der Verarbeitung komplexer Dokumente (GDP.pdf) wurde eine Steigerung von 22,0 Prozent auf 34,0 Prozent gemessen.

Während Google diese Fortschritte vorantreibt, wurde zugleich bekannt, dass die Unterstützung für bestimmte ältere Mac-Modelle in künftigen Chrome-Versionen eingestellt werden soll.

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