Cinebench 2026: Maxon revolutioniert Hardware-Tests
22.05.2026 - 16:11:54 | boerse-global.deDie neue Benchmark-Software stellt CPUs und GPUs vor sechsmal schwerere Aufgaben als je zuvor.
Maxon hat mit Cinebench 2026 einen radikalen Neustart seiner Benchmark-Reihe hingelegt. Die Ende Dezember 2025 veröffentlichte Version baut auf der aktuellsten Redshift-Rendering-Engine auf und simuliert die wachsenden Anforderungen moderner 3D-Produktion. Für Profis aus VFX, Motion-Design und Architekturvisualisierung ist das Tool der entscheidende Gradmesser – und der zeigt nun deutlich härter, was Hardware wirklich kann.
Sechsmal mehr Rechenlast als Cinebench R23
Der Multi-Threading-Test in Cinebench 2026 ist rund sechsmal rechenintensiver als der aus Cinebench R23. Der Grund: Moderne Prozessoren mit vielen Kernen erledigten ältere Tests zu schnell, was zu verfälschten „Burst"-Ergebnissen führte. Die neue Version zwingt die Hardware dagegen in eine mindestens zehnminütige Belastungsprobe – effektiv ein Stresstest fürs Kühlsystem.
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Die Bewertungsskala wurde komplett neu kalibriert. Ergebnisse aus Cinebench 2026 sind nicht mit denen aus Cinebench 2024 oder älteren Versionen vergleichbar. Wer einen direkten Vergleich sucht, muss die identische Version nutzen.
Neue Architekturen im Fokus
Die Software unterstützt native Optimierungen für die aktuellen Chip-Generationen:
- Nvidia Blackwell (RTX 50-Serie) sowie Hopper- und Blackwell-Rechenzentrums-GPUs
- Apple Silicon M4 und M5 mit spezifischen Optimierungen für Metal RT-Raytracing
- AMD Radeon 9000-Serie und aktuelle x86-64-Prozessoren von AMD und Intel
- Windows on ARM mit nativer Unterstützung für Snapdragon und Ampere Altra
Die Hardware-Anforderungen sind gestiegen: Für GPU-Tests werden mindestens 8 GB VRAM benötigt. Auf Apple-Systemen mit Unified Memory sind es 16 GB Gesamt-RAM.
SMT-Analyse und Kern-Tuning
Erstmals bietet Cinebench eine dedizierte Analyse für Simultaneous Multithreading (SMT) – bei Intel als Hyper-Threading bekannt. Nutzer können jetzt direkt messen, wie viel Leistung das parallele Ausführen mehrerer Threads auf einem physikalischen Kern bringt. Bisher war dafür ein Griff in die erweiterten Einstellungen nötig.
Auch der Single-Core-Test wurde überarbeitet. Er unterscheidet nun zwischen reiner Single-Thread-Leistung und der Performance eines einzelnen Kerns mit allen verfügbaren Threads. Das ist besonders relevant für hybride Architekturen mit verschiedenen Kern-Typen, wie sie Intel und ARM einsetzen.
Überraschende Schwächen bei Effizienzkernen
Seit Jahresbeginn 2026 analysiert die Tech-Community die praktischen Auswirkungen der neuen Testmethodik. Dabei zeigte sich: Die aktualisierte Redshift-Engine offenbart teils unerwartete Leistungsunterschiede bei der Nutzung von Effizienzkernen. In Hardware-Foren wird diskutiert, dass ältere High-Performance-CPUs unter der schwereren Last oft stabiler laufen als manche neueren Hybrid-Chips. Die Optimierung von „E-Cores" für lange Rendering-Sessions scheint noch nicht ausgereift.
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Zukunftsausblick: Bleibt Cinebench der Standard?
Maxon hat mit der Integration von Redshift ins Benchmark-Kernsystem ein klares Signal gesetzt. Die Software skaliert mit steigenden Kernzahlen – auch für künftige Desktop-Prozessoren mit über 50 Kernen ist sie gerüstet. Das deutet darauf hin, dass Cinebench 2026 für mehrere Jahre der Maßstab bleiben soll.
Cinebench bleibt ein kostenloses Tool – ein entscheidender Faktor für seine weite Verbreitung bei Herstellern und Journalisten. Die im April 2026 veröffentlichte Redshift-Version 2026.5 brachte bereits native HIP-RT-Unterstützung für AMD-Raytracing. Solche Updates werden nach und nach auch in künftige Cinebench-Versionen einfließen. Der Benchmark entwickelt sich damit parallel zur Industrie weiter – und bleibt das, was er immer war: der härteste Test für echte Rendering-Leistung.
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