Circular Ring 3: Neue Smart Rings mit FDA-EKG und NFC-Zahlungen
Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 04:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Hersteller Circular hat im Rahmen der Elektronikmesse IFA 2026 die Einführung seiner neuen Ring-3-Serie bekannt gegeben. Die Produktreihe, die aus den Modellen Ring 3 Pro und Ring 3 Slim besteht, markiert eine Erweiterung der Wearable-Technologie um integrierte kontaktlose Zahlungsfunktionen und haptische Benachrichtigungen direkt am Finger.
Funktionale Differenzierung zwischen Pro- und Slim-Modellen
Die Ring-3-Serie umfasst zwei unterschiedliche Ausführungen, die verschiedene Nutzersegmente ansprechen sollen. Der Circular Ring 3 Pro ist als Flaggschiff-Modell positioniert und verfügt über eine Reihe medizinischer Überwachungsfunktionen.
Dazu gehören laut Unternehmensangaben ein von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassenes Elektrokardiogramm (EKG), Funktionen zur Blutdruckmessung sowie ein Glukose-Tracking. Die Akkulaufzeit des Pro-Modells wird mit 12 Tagen angegeben, wobei die äußeren Abmessungen dem Vorgängermodell Ring 2 entsprechen.
Im Gegensatz dazu legt der Ring 3 Slim den Fokus auf eine reduzierte Bauweise. Mit einer Breite von 5,9 Millimetern und einer Dicke von 2,35 Millimetern ist dieses Modell um 33 Prozent leichter als die Standardausführung.
Der CEO von Circular begründete die Entwicklung der Slim-Version mit einem anhaltenden Branchentrend hin zu schmaleren Formfaktoren. Trotz der geringeren Größe bietet das Slim-Modell Basis-Tracking-Funktionen und eine Akkulaufzeit von 10 Tagen.
Integration von NFC-Zahlungen und Hardware-Spezifikationen
Ein zentrales Merkmal beider Modelle ist die Unterstützung von kontaktlosen NFC-Zahlungen in Kooperation mit Visa und Mastercard. Darüber hinaus verfügen beide Ringe über einen Vibrationsalarm für Benachrichtigungen.
Die Gehäuse der Ring-3-Serie bestehen aus Titan und weisen eine Wasserdichtigkeit von bis zu 50 Metern Tiefe auf. Während konkrete Preisangaben noch ausstehen, kündigte das Unternehmen die Verfügbarkeit der neuen Hardware für den Beginn des Jahres 2027 an.
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Dynamik im Markt für digitale Zahlungsinfrastrukturen
Die Ankündigung von Circular erfolgt in einem Umfeld zunehmender Innovationen bei tragbaren Bezahllösungen und biometrischen Systemen in Europa. So integrieren Partner wie Infineon und mPTech die SECORA-Wallet-Technologie in die Hammer-Smartwatch, um NFC-Zahlungen zu ermöglichen, die den Sicherheitsstandards von Mastercard und Visa entsprechen. Eine Markteinführung dieses Systems in Europa ist für November 2026 vorgesehen.
Parallel dazu treibt das Unternehmen Handwave die Skalierung handflächenbasierter Zahlungen voran. Durch eine erweiterte Partnerschaft mit Visa werden Tokenisierungs- und Authentifizierungsverfahren integriert, um Zahlungen per Handscan zu ermöglichen. Erste Pilotprojekte mit Banken und Händlern sind im Baltikum geplant, wobei die Produktion für den späteren Verlauf des Jahres 2026 angesetzt ist.
Wettbewerbsumfeld und technologische Trends
Auch Wettbewerber im Bereich der Smart Rings verzeichnen signifikantes Wachstum. Das Unternehmen Ultrahuman konnte in einer Finanzierungsrunde 70 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 365 Millionen US-Dollar aufnehmen, unter anderem von Investoren wie Qualcomm Ventures.
Ultrahuman, das derzeit eine Umsatz-Run-Rate von 140 Millionen US-Dollar ausweist und bis Januar 2027 ein Erreichen der 200-Millionen-Marke erwartet, arbeitet aktuell an einem Ring, der mit Technologie von Qualcomm betrieben wird.
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Die digitale Transformation der Zahlungsinfrastruktur erstreckt sich zudem auf Software- und KI-Ebene. So startete Razorpay gemeinsam mit der IndusInd Bank einen KI-basierten Kontomanager auf WhatsApp für Unternehmenskunden.
Im Bereich der Krypto-Zahlungen hat MoonPay das Tool PayBox eingeführt, welches Zahlungsabwicklungen innerhalb von KI-Chat-Workflows ermöglicht, ohne dass hierfür eine offizielle Partnerschaft mit dem Plattformbetreiber xAI besteht.
