Claude Security: Anthropic startet Beta zum Scannen ganzer Codebasen
Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 09:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das KI-Unternehmen Anthropic hat mit Claude Security ein neues Werkzeug als öffentliche Beta für Claude-Enterprise-Kunden vorgestellt. Die Anwendung dient der Analyse von Software und scannt wahlweise ganze Codebasen oder einzelne Ordner. Das System verfolgt Datenflüsse, priorisiert sowie verwaltet gefundene Sicherheitsbefunde und ermöglicht es IT-Abteilungen, Scans planbar durchzuführen, wie aus einem Bericht vom 3. Oktober 2026 hervorgeht.
Technische Basis und Schutz vor Missbrauch
Technologisch stützt sich Claude Security auf das Modell Claude Opus 4.7. Anthropic hat angekündigt, den Zugang künftig über den Kreis der bisherigen Enterprise-Nutzer hinaus auf weitere Anwender auszuweiten.
Um Sicherheitsrisiken beim Einsatz generativer Modelle in sensiblen Entwicklungsumgebungen zu begegnen, sind Schutzmechanismen integriert. Diese Vorkehrungen sollen den Missbrauch des Systems verhindern und beispielsweise die Erstellung von Ransomware blockieren.
Beim praktischen Einsatz und der Einbindung in bestehende Sicherheitsarchitekturen setzt Anthropic auf Kooperationen mit Branchenpartnern. Den Angaben zufolge setzen Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie Accenture und PwC das neue Sicherheitswerkzeug bereits ein.
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Zudem arbeitet Anthropic mit den Cybersicherheitsanbietern CrowdStrike und Palo Alto Networks zusammen. Das Unternehmen verwies ferner auf Integrationen beziehungsweise Partnerschaften mit CrowdStrike und Deloitte.
Code-Prüfung per KI und Kostenstruktur
Neben dem eigenständigen Sicherheitswerkzeug führte Anthropic zudem eine Beta-Funktion für Claude Code in den Tarifen Teams und Enterprise ein. Bei dieser Funktion übernimmt die künstliche Intelligenz die Prüfung von Codeänderungen und sucht gezielt nach Fehlern.
Laut dem Bericht steigt der Anteil der Codeänderungen, die Feedback durch KI erhalten, durch den Einsatz entsprechender Werkzeuge von 16 % auf 54 %. Bei umfangreichen Pull Requests mit mehr als 1.000 geänderten Zeilen werden in 84 % der Fälle Befunde gemeldet.
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Für die Überprüfungen fallen Kosten in Höhe von 15 bis 25 US-Dollar pro Review an. Teilnehmende Unternehmen erhalten zudem Zugriff auf Ausgabenanalysen und Kontrollmechanismen für ihre Repositories.
