Cognition, Milliarde

Cognition sammelt Milliarde Euro ein: KI-Programmierer Devin treibt Bewertung auf 26 Mrd.

30.05.2026 - 23:49:55 | boerse-global.de

KI-Programmierer Devin treibt Bewertung von Cognition auf 26 Milliarden Euro. Umsatz explodiert auf fast 500 Millionen Euro jährlich.

Cognition sammelt Milliarde Euro ein: KI-Programmierer Devin treibt Bewertung auf 26 Mrd. - Foto: über boerse-global.de
Cognition sammelt Milliarde Euro ein: KI-Programmierer Devin treibt Bewertung auf 26 Mrd. - Foto: über boerse-global.de

Die Series-D-Runde, die Ende Mai abgeschlossen wurde, katapultiert die Bewertung des Startups auf rund 26 Milliarden Euro – mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum September 2025, als Cognition noch mit etwa 10,2 Milliarden Euro bewertet wurde. Angeführt wurde die Runde von den Investoren Lux Capital, General Catalyst und 8VC.

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Devin: Der KI-Programmierer, der Unternehmen begeistert

Der rasante Wertanstieg ist vor allem einem Produkt zu verdanken: Devin, ein KI-gestützter Programmieragent. Die Software hat innerhalb eines Jahres eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Der annualisierte Umsatz liegt mittlerweile bei rund 492 Millionen Euro – ein gewaltiger Sprung gegenüber den 37 Millionen Euro im Vorjahr. In den letzten sechs Monaten verzeichnete Cognition ein monatliches Wachstum von 50 Prozent.

Große Namen aus der Finanzwelt und der Industrie setzen bereits auf Devin. Zu den Kunden zählen Goldman Sachs, Santander, Citi, NASA und Dell. Auch das US-Militär, darunter Heer und Marine, nutzt die KI für Entwicklungsaufgaben. Besonders spektakulär: Mercedes-Benz verkürzte mit Devin ein Projekt von geschätzten acht Monaten auf gerade einmal acht Tage.

„Kumpel“ statt Konkurrenz für Entwickler

Cognition vermarktet Devin als autonomen KI-Softwareingenieur, der Aufgaben auf dem Niveau eines Junior- oder Mid-Level-Entwicklers erledigt. CEO Scott Wu betont jedoch, dass das Tool menschliche Programmierer ergänzen und nicht ersetzen soll. Er beschreibt Devin als eine Art „Kumpel“ für Entwickler – einen kollaborativen Partner, der Routineaufnahmen übernimmt.

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Das Unternehmen vertraut dabei voll auf die eigene Technologie: 89 Prozent des internen Codes sowie die überwältigende Mehrheit aller Pull Requests werden inzwischen von Devin selbst geschrieben.

Expansion nach Asien und neue Funktionen

Cognition wächst rasant. Das Startup beschäftigt inzwischen über 250 Mitarbeiter und hat Büros in London, Tokio und Singapur eröffnet. Die Plattform wird kontinuierlich ausgebaut: Neue Funktionen wie „Auto-Triage“ sowie die Unterstützung für Windows-VMs und Android-Umgebungen sollen die Einsatzmöglichkeiten für Entwickler weltweit weiter vergrößern.

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