Coinbase in Indien: Rupie-Zahlungen ab sofort über IMPS möglich
01.06.2026 - 07:51:20 | boerse-global.deAb dem 1. Juni 2026 können Nutzer Transaktionen über den indischen IMPS-Zahlungsdienst abwickeln. Für das Unternehmen ist dies ein entscheidender Schritt, um im weltweit dynamischsten Krypto-Markt Fuß zu fassen.
Direkter Zugang zum indischen Markt
Sowohl private als auch institutionelle Anleger können nun Geld direkt zwischen ihrem Bankkonto und der Coinbase-Plattform bewegen. Die neue Funktion unterstützt den Spot-Handel sowie Perpetual Futures mit lokalen INR-Orderbüchern. Pro Tag sind Transaktionen im Wert von umgerechnet rund 5.500 Euro möglich.
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Coinbase ist damit die erste große internationale Börse, die eine derart integrierte lokale Währungsunterstützung in Indien anbietet. Auch die erweiterte Handelsplattform mit speziellen APIs und TradingView-Integration steht indischen Nutzern jetzt zur Verfügung.
Regulatorische Grundlage geschaffen
Der Schritt folgt auf die Registrierung von Coinbase bei der Financial Intelligence Unit of India (FIU-IND) im März 2025. Diese Genehmigung erlaubt es der Börse, lokale Steuervorschriften einzuhalten – inklusive der obligatorischen Quellensteuer auf Krypto-Transaktionen.
Indien führt den globalen Krypto-Adoptionsindex von Chainalysis an. Der Markt wurde 2025 auf umgerechnet rund 2,8 Milliarden Euro geschätzt. Prognosen zufolge könnte er bis 2034 auf etwa 13 Milliarden Euro wachsen – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von knapp 19 Prozent.
Investitionen in die indische Szene
Coinbase hat über seinen Risikokapitalarm und Infrastrukturprojekte bereits mehr als 900.000 Euro in indische Entwickler investiert. Das hauseigene Base-Netzwerk beherbergt rund 4.000 Entwickler und 150 Startups in der Region.
Zudem hält Coinbase Ventures Beteiligungen an den lokalen Größen CoinDCX und CoinSwitch. Mit der indischen Börsenaufsicht SEBI laufen Gespräche über die mögliche Tokenisierung von Unternehmensanleihen.
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Teil einer globalen Offensive
Die Indien-Einführung fällt mit weiteren Meilensteinen zusammen: Erst am 29. Mai erhielt Coinbase von der US-Aufsicht CFTC die Erlaubnis, institutionellen Anlegern Zugang zu globalen Krypto-Derivaten zu verschaffen. Einen Tag später brachte Coinbase gemeinsam mit Kalshi regulierte Perpetual Futures auf den US-Markt.
Parallel dazu arbeitet Coinbase mit dem Zahlungsdienstleister Nium zusammen, um USDC-Transaktionen in über 190 Ländern zu ermöglichen. Ziel ist es, grenzüberschreitende Zahlungen für Unternehmen mit mehr als 100 verschiedenen Lokalwährungen zu vereinfachen.
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