Defender-Update, Microsoft

Defender-Update 4.18.26080.4: Microsoft behebt Fehlalarm-Bug

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 15:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft beseitigt eine falsche Defender-Warnung per Update. RDS-, Hyper-V- und Mauszeigerprobleme sind gelöst, USB-Audio-Ausfälle bleiben offen.

Microsoft korrigiert Defender-Fehlalarm auf Windows-Systemen
Ein dunkler, moderner Serverraum mit ordentlich angeordneten Serverschränken in einer kühlen, technologischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat ein weitreichendes Problem mit seinem integrierten Sicherheitsdienst behoben, das bei zahlreichen Nutzern für Fehlalarme gesorgt hatte. Ein Softwarefehler führte dazu, dass Systeme fälschlicherweise meldeten, der Microsoft Defender Antivirus sei deaktiviert. Mit dem Sicherheitsupdate für Microsoft Defender in der Version 4.18.26080.4 vom 17. September 2026 wurde dieser Fehler nun offiziell korrigiert.

Die fälschliche Statusanzeige mit dem Wortlaut „Microsoft Defender Antivirus is turned off“ betraf nach Angaben des Unternehmens sämtliche noch unterstützten Windows-Versionen für Desktop-Anwender und Server-Umgebungen.

Explizit genannt wurden hierbei Windows 11 26H1 sowie Windows Server 2025. Die Fehlermeldungen traten unmittelbar beim Systemstart sowie in unregelmäßigen Abständen während des laufenden Betriebs auf. Eine besondere Herausforderung für die Anwender bestand darin, dass die Warnmeldungen selbst dann erschienen, wenn die Systembenachrichtigungen eigentlich deaktiviert waren.

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Hintergrund und zeitliche Einordnung des Fehlers

Der zugrunde liegende Softwarefehler wurde von Microsoft Ende August 2026 offiziell bestätigt. Berichte über das Problem reichten jedoch weiter zurück. Nutzer im sogenannten Release Preview Channel des Windows Insider Programms hatten die fehlerhaften Meldungen bereits seit mindestens Juni 2026 beobachtet. Betroffen war die Anzeige des Sicherheitsstatus, während der eigentliche Schutz des Systems laut Microsoft weiterhin funktionierte.

Für Administratoren in Unternehmensnetzwerken bedeutet die Bereitstellung des Fixes eine Entlastung. Microsoft stellte klar, dass nach der automatischen Installation der Update-Version 4.18.26080.4 keine weiteren manuellen Eingriffe erforderlich seien. Dies gilt auch für Systeme, bei denen zuvor provisorische Maßnahmen über Gruppenrichtlinien ergriffen wurden, um die Fehlmeldungen zu unterdrücken.

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Weitere Fehlerkorrekturen im Zuge der September-Updates

Das Update für den Defender ist Teil einer Reihe von Korrekturmaßnahmen, die Microsoft im Anschluss an die regulären Sicherheitsupdates vom September 2026 auf den Weg gebracht hat. Das Unternehmen teilte mit, dass inzwischen der Großteil der seit August aufgetretenen Nebenwirkungen durch Updates als behoben gelte.

Dazu zählten unter anderem Probleme mit den Remote Desktop Services (RDS), Hyper-V und der Virtualisierung von Shared Host Folders. Ein spezielles Notfall-Update in der vergangenen Woche adressierte zudem Sitzungsprobleme bei den RDS-Diensten. Ebenfalls behoben wurde ein Anzeigefehler des Mauszeigers, der ausschließlich in Regionen mit nicht-englischen Spracheinstellungen auftrat. Hierfür stellte Microsoft ein außerplanmäßiges Update bereit.

Trotz dieser umfassenden Bereinigungen meldet das Unternehmen für einen Bereich noch keine vollständige Lösung: Bei Geräten der Kategorie USB-Audio-Class-1 kann es weiterhin zu Ausfällen kommen. Betroffene Hardware liefert in diesen Fällen keinen Ton oder bricht mit dem Fehlercode 10 ab. Hier dauern die Untersuchungen zu einer finalen Fehlerbehebung noch an.

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