Demenz: Bis zu 50% der Neuerkrankungen durch PrÀvention vermeidbar
Veröffentlicht: 06.07.2026 um 09:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Aktuelle Prognosen von Forschern der UniversitÀten Trier, Rostock und Köln sowie der AOK sagen einen Anstieg von 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen Betroffene bis zum Jahr 2060 voraus.
FĂŒr Bayern bedeutet das: Rund 200.000 FĂ€lle heute könnten auf etwa 340.000 anwachsen. Die gute Nachricht: Bis zu die HĂ€lfte aller Neuerkrankungen lieĂe sich durch konsequente PrĂ€vention verhindern.
Diese Risikofaktoren lassen sich beeinflussen
Die Forscher haben klare Risikofaktoren identifiziert. Neben dem Bildungsgrad und Hörstörungen spielen vor allem soziale Isolation, Bluthochdruck, Diabetes und Ăbergewicht eine entscheidende Rolle.
Gezielte Ănderungen des Lebensstils können die Krankheit verzögern oder sogar vermeiden. Ein praktisches Beispiel liefert das bayerische Cham: Dort lĂ€uft ein Programm zur Demenzverzögerung mit aktuell 17 Gruppen. Die Teilnehmer trainieren gezielt ihre kognitive Reserve.
Bewegung plus Denken â die wirksame Kombi
Bis zu die HĂ€lfte aller Demenz-Neuerkrankungen lieĂe sich durch konsequente PrĂ€vention verhindern. Welche 6 Risikofaktoren Sie selbst beeinflussen können und vor welchen 3 NahrungsergĂ€nzungsmitteln Forscher warnen, zeigt dieser Report. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Fachleute empfehlen die gleichzeitige Beanspruchung von Motorik und GedÀchtnis. Wer sich bewegt und gleichzeitig den Kopf fordert, fördert die neuronale Vernetzung im Gehirn besonders effektiv.
Reines GedÀchtnistraining ohne körperliche Komponente? Laut Studien oft weniger wirkungsvoll.
Vorsicht bei NahrungsergÀnzungsmitteln
Doch nicht jede MaĂnahme, die gut klingt, ist auch gesund. Eine Untersuchung der UniversitĂ€t Florida warnt vor Glucosamin â einem frei verkĂ€uflichen Mittel gegen Gelenkschmerzen.
Glucosamin gegen Gelenkschmerzen? Eine Untersuchung der UniversitĂ€t Florida warnt: Bei leichter kognitiver BeeintrĂ€chtigung steigt das Alzheimer-Risiko um 25 %. Erfahren Sie im Report, welche 3 Mittel Sie meiden sollten â und wie Sie Ihr Gehirn stattdessen schĂŒtzen. Warnliste jetzt sichern
Die Forscher um Ramon Sun werteten Daten von 2012 bis 2024 aus. Ihr Ergebnis: Bei Menschen mit leichter kognitiver BeeintrÀchtigung steigt das Alzheimer-Risiko um 25 Prozent. Bei bereits Erkrankten erhöht sich das Sterberisiko ebenfalls um 25 Prozent.
Ein Mausmodell untermauert die Warnung: TĂ€gliche Dosen von 2.500 Milligramm fĂŒhrten zu verstĂ€rkten Zuckerstrukturen im Gehirn â und zu schlechteren GedĂ€chtnistests. Die Studie rĂ€t zur Vorsicht, besonders wenn kognitive EinschrĂ€nkungen bereits bestehen.
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