DĂ€nemark, Schleswig-Holstein

Toter Buckelwal wird auf dÀnischer Urlaubsinsel obduziert

28.05.2026 - 10:20:25 | dpa.de

Der als «Timmy» bekannte tote Buckelwal liegt weiter vor der dÀnischen Insel Anholt. Der Transport in einen Hafen scheiterte. Jetzt soll der Kadaver direkt am Strand untersucht werden.

  • Seit rund zwei Wochen liegt der Kadaver aufgeblĂ€ht am Strand von Anholt. - Foto: Marcus Golejewski/dpa
    Seit rund zwei Wochen liegt der Kadaver aufgeblÀht am Strand von Anholt. - Foto: Marcus Golejewski/dpa
  • Die Insel ist ein beliebtes Urlaubsziel. Der verwesende Wal-Kadaver stört Anwohner und BadegĂ€ste. Deshalb soll er entfernt werden,  - Foto: Marcus Golejewski/dpa
    Die Insel ist ein beliebtes Urlaubsziel. Der verwesende Wal-Kadaver stört Anwohner und BadegÀste. Deshalb soll er entfernt werden, - Foto: Marcus Golejewski/dpa
Seit rund zwei Wochen liegt der Kadaver aufgeblÀht am Strand von Anholt. - Foto: Marcus Golejewski/dpa Die Insel ist ein beliebtes Urlaubsziel. Der verwesende Wal-Kadaver stört Anwohner und BadegÀste. Deshalb soll er entfernt werden,  - Foto: Marcus Golejewski/dpa

Der Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals bleibt nun doch auf der dÀnischen Insel Anholt und wird direkt am Strand untersucht. Dort liegt das Tier seit rund zwei Wochen im flachen Wasser. «Der Wal wird im Laufe dieses Wochenendes an Land gezogen», teilte Jane Hansen von der dÀnischen Umweltbehörde mit. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Entsorgung des Kadavers sollen demnach Ende kommender Woche stattfinden. 

ZunĂ€chst hatten die DĂ€nen versucht, den von FĂ€ulnisgasen aufgeblĂ€hten Wal in tieferes GewĂ€sser zu ziehen, um ihn anschließend in einen Hafen zu bringen. Der Versuch war letzte Woche aber gescheitert. «Das Wetter war nicht gĂŒnstig fĂŒr einen Transport in den Hafen von Grenaa, und der Wal hat sich bewegt und liegt nun noch nĂ€her am Land», so Hansen. «Gleichzeitig stört der Wal weiter sehr am Strand und muss deshalb entfernt werden.»

Anwohner und BadegÀste rief die Umweltbehörde erneut auf, sich von dem Tier fernzuhalten. Der Bereich rund um den Wal werde abgesperrt. «Es ist wichtig, dass das respektiert wird, denn es besteht weiter Ansteckungsgefahr», so die Behörde. 

Der ehemals am Wal befestigte Sender soll unterdessen nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium demnĂ€chst ausgewertet werden. «Der Tracker wird gerade aus DĂ€nemark abgeholt und dann an uns ausgehĂ€ndigt», schrieb ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. «Anschließend sollen die Daten ausgewertet werden.» Wie lange das dauern werde, sei unklar.

Das Tier hatte lange vor der mecklenburgischen KĂŒste gelegen. Geduldet vom Landesumweltministerium hatte eine private Initiative das mehrfach gestrandete Tier abtransportiert und im Meer freigesetzt. Der Sender hatte laut Initiative keine Ortungssignale geliefert. Das Ministerium hofft frĂŒheren Angaben zufolge, durch die Analyse des Senders mehr ĂŒber das Schicksal des Tieres nach der Freisetzung zu erfahren.

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