Der Trend geht zu Privaten Hochschulen

21.01.2020 - 09:38:31 | ad-hoc-news.de

Die Zahl der Studierenden an den Privathochschulen steigt stetig

Studenten in einer Bibliothek - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Studenten, die sich an einer Privaten Hochschule immatrikuliert haben um sieben Prozent. Im Wintersemester 2017/18 studierten 230,200 Personen an Privathochschulen in Deutschland. Im aktuellen Wintersemester vermeldeten die privaten Hochschulträger 16.500 Studenten mehr und damit einen neuen Höchststand. Die Zahl der Studierenden an staatlichen Hochschulen erhöhte sich dagegen um ca. 1% auf aktuell 2,63 Millionen. Diese neuesten Zahlen wurden jetzt durch das Statistische Bundesamt am Dienstag veröffentlicht. Die deutsche Hochschullandschaft wird damit zwar weiterhin durch die staatlichen Einrichtungen dominiert, die Privaten Hochschulen haben sich aber etabliert. Dies zeigt ein Blick auf die letzten 20 Jahre. Waren die Privatanbieter im Wintersemester noch ein Randphänomen mit insgesamt 24.600 Studenten, konnten sie durch eine Ausweitung des Angebots deutlich an Beliebtheit zunehmen und ihre Studierendenzahlen verzehnfachen. Ein Vergleich zwischen Privaten Hochschulen und staatlichen Institutionen zeigt einen deutlichen Strukturunterschied im Angebot und der Zusammensetzung der Studentenschaft. Die Studierenden an Privaten Hochschulen sind im Schnitt 1,3 Jahre älter, während der Anteil ausländischer Studierender deutlich niedriger ist. Die Attraktivität staatlicher Einrichtungen für ausländische Studierende ist mit einem Anteil von 14 um 3 Prozent höher, als an privaten Einrichtungen. Während bei den staatlichen Bildungseinrichtungen die klassischen Universitäten dominieren, wird das private Bildungsangebot durch Fachhochschulen (FH) geprägt. Mit 217.100 Studierenden stellten die FH´s 88 Prozent der Studierenden, im Vergleich zu lediglich 35 Prozent bei allen Studierenden. Das Angebot an den privaten Hochschulen wird laut Statistischem Bundesamt durch die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bestimmt. Fast 69 Prozent der eingeschriebenen Studenten belegte ein Fachangebot aus diesem Sektor, im Vergleich zu 37 Prozent bei allen Hochschulen. Überraschende Ergebnisse lieferten die Zahlen des Bundesamtes allerdings bei dem Betreuungsverhältnis von Lehrkräften und Dozenten zu Studierenden. Bei den Privatanbietern liegt diese Relation bei 30 Studierenden pro Lehrkraft. Bei den staatlichen Hochschulen ist dieses Verhältnis mit 16 zu 1 fast doppelt so gut. Allerdings ist die Betreuungssituation stark von Hochschulart und Studienangebot abhängig. Hierbei spielt das Verhältnis von Lehre und Forschung bzw. fachlicher Tätigkeit eine entscheidende Rolle.

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