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Deutsche Telekom: ISG kürt Telekomriese zum globalen CX Star Performer

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 03:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Laut ISG-Bericht treiben Multi-Cloud und Sicherheit den Wandel zu softwaredefinierten Netzwerken in Deutschland voran.

ISG-Studie: Deutsche Firmen setzen auf SD-Networking und KI
Modernes Rechenzentrum mit abstrakten digitalen Netzwerkgrafiken, die die softwaredefinierte Infrastruktur darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Deutsche Unternehmen modernisieren ihre IT-Infrastrukturen in hohem Tempo, um den Anforderungen von Cloud-Anwendungen und Künstlicher Intelligenz gerecht zu werden. Wie aus dem am 28. Juli 2026 veröffentlichten „Provider Lens“-Bericht des Marktforschungsunternehmens ISG hervorgeht, ersetzen hiesige Betriebe ihre herkömmlichen Legacy-Netzwerke zunehmend durch softwaredefinierte Modelle. Im Fokus stehen dabei eine verbesserte Resilienz, die Einhaltung von Compliance-Vorgaben und die Optimierung von Workloads.

Treiber der digitalen Transformation

Laut dem Bericht der ISG sind vor allem Multi-Cloud-Strategien, strengere EU-Vorschriften und steigende Sicherheitsanforderungen die treibenden Faktoren für diesen Wandel. Software-Defined Networking (SD-Networking) ermöglicht es Unternehmen, öffentliche, private und hybride Clouds zu einer einheitlichen Struktur zusammenzuführen. Ein wesentliches Merkmal dieser Entwicklung ist ein zentralisiertes, auf Richtlinien basierendes Management, das die Steuerung komplexer Netzwerke vereinfacht.

Zudem gewinnt die Konvergenz von Netzwerktechnik und Sicherheit an Bedeutung. Die Marktforscher beobachten eine Verschmelzung von SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) mit SSE- (Security Service Edge) und SASE-Lösungen (Secure Access Service Edge). Ziel dieser Integration ist die Umsetzung von Zero-Trust-Architekturen, um den Schutz von Unternehmensdaten in einer zunehmend dezentralisierten Arbeitswelt zu gewährleisten.

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KI-gestützter Betrieb gegen den Fachkräftemangel

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Einsatz von Managed Services und Automatisierung. Um dem anhaltenden Fachkräftemangel im IT-Sektor zu begegnen, setzen immer mehr Unternehmen auf KI-gestützten Betrieb. Technologien wie prädiktive Analytik und sogenannte Self-Healing-Systeme sollen helfen, Netzwerkprobleme proaktiv zu identifizieren und zu beheben, bevor sie den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen.

Dr. Kenn Walters erläuterte in diesem Zusammenhang, dass die nächste Phase der Entwicklung die umfassende Vereinheitlichung von Konnektivität, Sicherheit und Betriebskontrolle vorsehe. Damit werde die Basis für eine stabilere und effizientere digitale Infrastruktur geschaffen.

Marktüberblick und führende Anbieter

Der ISG-Bericht bewertete insgesamt 36 Anbieter in drei spezifischen Marktsegmenten: Managed SD-WAN, Edge-Technologien inklusive privater 5G-Netzwerke sowie SASE.

Als führende Unternehmen („Leaders“), die in allen drei untersuchten Quadranten Spitzenpositionen einnehmen, nennt der Bericht Accenture, die Deutsche Telekom, HCLTech, Logicalis und Orange Business. Eine Gruppe weiterer Dienstleister konnte sich in zwei der drei Kategorien als Leader positionieren, darunter Colt, Computacenter, GTT, Verizon Business, Vodafone und Wipro. In jeweils einem Quadranten wurden Axians, BT International, Capgemini, Riedel Networks und Tech Mahindra als führend eingestuft.

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Besondere Erwähnung finden im Bericht zudem die Unternehmen Computacenter, Vodafone und Wipro, die als „Rising Stars“ mit überdurchschnittlichem Potenzial geführt werden. Die Deutsche Telekom wurde darüber hinaus zum globalen „ISG CX Star Performer 2026“ ernannt, was die Leistung des Unternehmens im Bereich der Kundenerfahrung unterstreicht.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass softwaredefinierte Infrastrukturen mittlerweile das Rückgrat für die digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bilden. Der trend geht weg von rein hardwarebasierten Lösungen hin zu flexiblen, softwaregesteuerten Netzwerkumgebungen.

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