Uganda, Demokratische Republik Kongo

Drei neue Ebola-FĂ€lle in Uganda gemeldet

23.05.2026 - 12:09:54 | dpa.de

Die Angst vor einem Überschwappen des Ebola-Ausbruchs aus dem Kongo in andere LĂ€nder ist groß. Uganda hat nun drei neue FĂ€lle bestĂ€tigt - darunter eine Frau, die mit Symptomen in einem Flugzeug saß.

Die WHO geht davon aus, dass die tatsÀchliche Zahl deutlich höher liegt, weil der Ausbruch wochenlang unbemerkt blieb. (Archivbild) - Foto: Jerome Delay/AP/dpa
Die WHO geht davon aus, dass die tatsÀchliche Zahl deutlich höher liegt, weil der Ausbruch wochenlang unbemerkt blieb. (Archivbild) - Foto: Jerome Delay/AP/dpa

Nach dem schweren Ebola-Ausbruch im Ostkongo meldet das Nachbarland Uganda drei neue bestÀtigte Infektionen mit dem lebensbedrohlichen Virus. Zwei von ihnen, bei einem Fahrer und einer Krankenschwester, waren vorige Woche mit dem ersten bekannten Fall in dem Land in Kontakt gekommen, wie das ugandische Gesundheitsministerium mitteilte.

Beim dritten Fall handele es sich um eine Frau aus der Demokratischen Republik Kongo, die mit einem Flugzeug in die ugandische Hauptstadt Kampala gereist war. Sie wurde dort mit Bauchbeschwerden behandelt und sei dann zurĂŒckgereist. Eine Probe von ihr sei inzwischen positiv auf Ebola getestet worden, hieß es. Alle Kontaktpersonen seien inzwischen identifiziert und wĂŒrden ĂŒberwacht und mit Blick auf ihre Kontakte nachverfolgt.

Damit zĂ€hlt Uganda nun fĂŒnf bestĂ€tigte FĂ€lle. Zahlen zu VerdachtsfĂ€llen veröffentlicht das Land nicht. In der Demokratischen Republik Kongo gibt es nach WHO-Angaben fast 750 VerdachtsfĂ€lle und knapp 180 mutmaßliche TodesfĂ€lle. In dem Land wurden demnach 83 Infektionen mit dem Ebolavirus, darunter 9 TodesfĂ€lle, im Labor bestĂ€tigt. Die WHO geht davon aus, dass die tatsĂ€chliche Zahl deutlich höher liegt, weil der Ausbruch wochenlang unbemerkt blieb und nicht alle FĂ€lle gemeldet werden.

Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit KörperflĂŒssigkeiten ĂŒbertragen. Der aktuelle Ausbruch mit dem seltenen Bundibugyo-Typ, fĂŒr den es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, ist besonders schwer einzudĂ€mmen.

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