Demokratische Republik Kongo, Uganda

Warken: Gefahr von Ebola in Deutschland ist «Àußerst gering»

17.05.2026 - 18:29:13 | dpa.de

Die WHO ruft wegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo den internationalen Gesundheitsalarm aus. Bundesministerin Warken sieht aktuell fĂŒr Deutschland keinen Handlungsbedarf.

  • Nach Warkens Angaben kann Deutschland bei Bedarf unter anderem ĂŒber das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut Hilfe leisten. (Archivbild) - Foto: Sebastian Gollnow/dpa
    Nach Warkens Angaben kann Deutschland bei Bedarf unter anderem ĂŒber das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut Hilfe leisten. (Archivbild) - Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. - Foto: Hajarah Nalwadda/AP/dpa
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. - Foto: Hajarah Nalwadda/AP/dpa
Nach Warkens Angaben kann Deutschland bei Bedarf unter anderem ĂŒber das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut Hilfe leisten. (Archivbild) - Foto: Sebastian Gollnow/dpa Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. - Foto: Hajarah Nalwadda/AP/dpa

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sieht nach dem schweren Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo derzeit keinen Handlungsbedarf in Deutschland. In der Bundesrepublik ist das Risiko «als Ă€ußerst gering einzuschĂ€tzen», sagte die CDU-Politikerin im ARD-«Bericht aus Berlin». «Im Land braucht es derzeit keine Vorkehrungen.» Eine weltweite Ebola-Pandemie halte sie fĂŒr «nahezu ausgeschlossen».

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die seltene Bundibugyo-Variante des Virus, fĂŒr die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzudĂ€mmen. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sprach zuletzt von 336 VerdachtsfĂ€llen und 88 TodesfĂ€llen – einen davon im angrenzenden Uganda.

Warken: WHO will Ausbreitung eindÀmmen

Warken sagte, die internationale Gesundheitsnotlage solle vor allem die Behörden in den betroffenen Regionen unterstĂŒtzen und Maßnahmen zur EindĂ€mmung erleichtern. Zugleich betonte sie, es handle sich um ein örtlich begrenztes Geschehen. «Es ist aus meiner Sicht nahezu ausgeschlossen, dass es jetzt noch weitere Warnstufen geben muss.»

Hilfsanfragen aus den betroffenen LĂ€ndern gebe es bislang nicht. Deutschland könne bei Bedarf mit etwa mobilen Laboren vor Ort unter anderem ĂŒber das Robert Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut unterstĂŒtzen, sagte Warken.

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