digitalPIONEER 2026: Bewerbungen für Innovatoren ab sofort offen
Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 02:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Förderung der digitalen Transformation in kleinen und mittelständischen Unternehmen bleibt ein zentrales Anliegen der regionalen Wirtschaftsförderung. Ein Beispiel für die Sichtbarmachung dieser Bemühungen ist die Initiative digitalPIONEER, die durch die AGIT organisiert wird.
Im Rahmen dieser Auszeichnung werden gezielt Betriebe gewürdigt, die innovative digitale Lösungen in ihre Geschäftsprozesse integriert haben. Eine Betrachtung der Preisträger und des Auswahlverfahrens verdeutlicht die zunehmende Bedeutung technologischer Adaption, insbesondere in versorgungsrelevanten Branchen.
Ein Schwerpunkt auf dem Gesundheitssektor
Bei der Verleihung der digitalPIONEER-Awards Anfang September 2025 im Rahmen des digitalSUMMIT in Aachen wurde eine deutliche Tendenz sichtbar: Ein Großteil der ausgezeichneten Unternehmen stammte aus dem Gesundheits- und Pflegesektor. Die AGIT zeichnete insgesamt fünf Betriebe aus der Region aus, die durch ihre digitalen Ansätze Vorbildcharakter erlangt haben.
Zu den Preisträgern des Jahres 2025 gehörte das Unternehmen FDA FragDieApotheke aus Düren sowie IASON consulting mit Sitz in Niederzier. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der in Baesweiler ansässige Betrieb KELK.
Ein besonderer Fokus lag zudem auf sozialen und pflegerischen Einrichtungen: So erhielten MARIENBORN aus Zülpich sowie das Seniorenheim der Stiftung Carl Kreuser jr. aus Mechernich die Auszeichnung für ihre digitalen Pionierleistungen.
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Diese Auswahl unterstreicht, dass Digitalisierung nicht mehr nur ein Thema für klassische Technologieunternehmen ist, sondern verstärkt Einzug in die Verwaltung und die operative Arbeit von Gesundheits- und Pflege organisationen hält.
Der Auswahlprozess der regionalen Vorbilder
Der Weg zur Auszeichnung als digitalPIONEER ist durch ein mehrstufiges Verfahren gekennzeichnet, das bereits Monate vor der eigentlichen Verleihung beginnt. Für die Auswahlrunde des Jahres 2025 startete die Bewerbungsphase bereits am 1. März 2025. Unternehmen aus der Stadtregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg hatten bis zum 30. April 2025 Zeit, ihre digitalen Projekte online einzureichen.
Nach Abschluss der Bewerbungsfrist wählte eine Fachjury, die Fokusgruppe Region Aachen, am 19. Mai 2025 zunächst zehn Kandidaten aus dem Bewerberpool aus. Das Teilnehmerfeld spiegelte eine breite Branchenvielfalt wider.
Neben den späteren Preisträgern befanden sich Unternehmen wie Bauer+Kirch, FINE LINE, Müller Maschinentechnik, nokra, VS-Apps und ZUKE Green unter den Finalisten. Diese zehn Unternehmen mussten ihre Projekte am 17. Juni 2025 in einem Pitch präsentieren, bevor die endgültige Entscheidung über die fünf Hauptpreisträger fiel.
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Der Prozess zeigt, dass neben der technologischen Innovation auch die Präsentationsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Konzepte eine Rolle spielen.
Fortführung der Initiative im kommenden Zyklus
Die kontinuierliche Suche nach digitalen Vorreitern setzt sich auch über das aktuelle Jahr hinaus fort. Wie aus den Planungen der AGIT hervorgeht, wurde die Bewerbungsphase für den nachfolgenden Zyklus, den digitalPIONEER 2026, bereits im September 2026 eröffnet. Unternehmen aus den Regionen Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg sind erneut aufgerufen, ihre digitalen Transformationsprojekte einzureichen.
Die Einreichungsfrist für diese neue Runde endet am 30. April. Der Abschluss des Verfahrens ist für den 22. September vorgesehen, wenn die neuen Preisträger erneut im Rahmen des digitalSUMMIT öffentlich gewürdigt werden sollen. Ziel der Initiative bleibt es, durch die Vorstellung konkreter Anwendungsbeispiele andere Unternehmen zur Nachahmung zu motivieren und die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu sichern.
