Divoom, FlowToo

Divoom FlowToo: Pomodoro-Timer und Lautsprecher für 100 Dollar

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 18:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Spezialisierte Geräte wie Timer-Lautsprecher und displaylose Tracker ersetzen zunehmend die klassische Smartwatch für mehr Konzentration.

Fokus statt Smartwatch: Neue Gadgets für konzentriertes Arbeiten
Ein minimalistischer Schreibtisch mit einem retro-inspirierten Gadget mit Pixel-Display und einem modernen Wearable. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Sommer 2026 zeichnet sich ein klarer Trend ab: Weg von der All-in-One-Smartwatch, hin zu spezialisierten Geräten für Konzentration und Zeitmanagement. Hersteller setzen auf Reduktion und integrieren bewährte Methoden direkt in die Hardware.

Der Pomodoro-Timer als Kassettendeck

Der Divoom FlowToo vereint zwei Dinge, die im Homeoffice Gold wert sind: einen Bluetooth-Lautsprecher und einen Pomodoro-Timer. Das Gerät bietet über 90 verschiedene Weißrausch-Klänge, um störende Umgebungsgeräusche auszublenden. Der integrierte Timer wechselt systematisch zwischen Arbeits- und Pausenintervallen.

Optisch erinnert der FlowToo an ein klassisches Kassettendeck – inklusive Pixel-Art-Display zur Visualisierung der Zeitintervalle. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu acht Stunden, das Gehäuse ist IPX4-zertifiziert. Der Preis: rund 100 US-Dollar.

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Garmin verzichtet komplett aufs Display

Mit dem Cirqa hat Garmin ein Wearable vorgestellt, das bewusst auf einen Bildschirm verzichtet. Statt Benachrichtigungen anzuzeigen, erfasst das Gerät im Hintergrund Gesundheitsdaten wie Herzfrequenzvariabilität, Stresslevel und die sogenannte Body Battery.

GPS ist nicht integriert – der Tracker nutzt bei Bedarf die Standortdaten des Smartphones. Dafür hält der Akku bis zu zehn Tage. Die Steuerung und Datenauswertung laufen ausschließlich über eine Smartphone-App, Abo-Gebühren fallen keine an. Zielgruppe sind Anwender, die ihre Erholungswerte überwachen möchten, ohne durch eingehende Nachrichten aus dem Fokus gerissen zu werden.

Noch einen Schritt weiter gehen smarte Ringe wie der Ultrahuman Ring AIR. Mit weniger als vier Gramm Gewicht und einem Titan-Gehäuse misst er Hauttemperatur und Bewegung, um Regenerationsphasen zu erfassen. Das unterstützt indirekt die tägliche Leistungsfähigkeit.

Samsung setzt auf Audio statt Display

Für komplexe Arbeitsumgebungen bringt Samsung eine intelligente Brille auf den Markt. Sie verzichtet auf ein visuelles Display und setzt stattdessen auf Audio-Interaktion und Künstliche Intelligenz.

Ein Snapdragon-Prozessor und die Integration von Gemini Live ermöglichen es der Brille, Nachrichten zusammenzufassen oder Whiteboard-Inhalte zu erfassen. Der Clou: Der Nutzer muss den Blick nicht von seiner aktuellen Tätigkeit abwenden. Die Steuerung erfolgt unter anderem über Smartwatches oder Ringe. Der Marktstart in ersten Regionen ist für Herbst 2026 geplant.

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Parallel zur Hardware optimieren Hersteller die Software. Neuere Firmware-Updates erlauben es, Benachrichtigungen auf Smartwatches direkt als gelesen zu markieren oder kurze Antworten zu senden. Das verkürzt die Interaktionszeit mit dem Smartphone erheblich.

Selbst bei Audio-Lösungen für jüngere Zielgruppen zeigt sich der Trend: Die Ende Juli angekündigte Toniebox Lite funktioniert komplett ohne bildschirmbasierte Ablenkung.

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