Edge 152: Microsoft schließt 327 Sicherheitslücken auf einen Schlag
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 22:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft hat Edge 152 veröffentlicht und damit ein Update ausgerollt, das nicht nur neue Funktionen mitbringt, sondern auch eine umfangreiche Zahl an Sicherheitslücken schließt. Die Version 152.0.4191.52 steht für Windows, macOS und Linux zur Verfügung und wird in kontrollierten Rollouts verteilt.
Umfangreiche Sicherheitsupdates
Nach Angaben von deskmodder.de behebt Edge 152 sieben Microsoft-spezifische Sicherheitslücken sowie bis zu 327 Schwachstellen, die auf die Chromium-Basis des Browsers zurückgehen. Damit zählt das Update zu den umfassenderen Sicherheitsaktualisierungen der jüngeren Vergangenheit. Die Veröffentlichung erfolgte am 27. August 2026, wie chiba-tv.com berichtete.
Neue Funktionen: Apple-Anmeldung und Schutz vor Betrugsbenachrichtigungen
Zu den zentralen Neuerungen zählt die Möglichkeit, sich unter Windows und macOS mit einem Apple Account anzumelden, wie it-blogger.net berichtete. Zudem führt Microsoft einen automatischen Schutz vor betrügerischen Benachrichtigungen ein: Der Browser soll künftig eigenständig Push-Mitteilungen unterbinden, die Nutzer auf Betrugsseiten locken sollen. Laut chiba-tv.com verdoppelt Microsoft mit Edge 152 zudem die Frequenz der Update-Zyklen.
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Eingestellte Funktionen
Im Gegenzug streicht Microsoft mit dieser Version zwei Funktionen: Der Dateiaustausch-Dienst Edge Drop wird eingestellt, ebenso die Echtzeit-Videoübersetzung. Beide Funktionen sind laut windowscentral.com in Edge 152 nicht mehr verfügbar beziehungsweise werden entfernt.
Technische Altlast wird abgebaut
Parallel zu den sichtbaren Änderungen nimmt Microsoft auch technische Anpassungen im Hintergrund vor. Wie deskmodder.de berichtete, wird das sogenannte Unload-Ereignis in Edge 152 als veraltet markiert. Dieses Ereignis betrifft nach Unternehmensangaben rund 60 Prozent aller Seitenaufrufe. Die vollständige Entfernung ist erst für Edge 155 vorgesehen, sodass Entwicklern eine Übergangsfrist bleibt, um ihre Webseiten entsprechend anzupassen.
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Einordnung
Mit Edge 152 setzt Microsoft seinen Kurs fort, den Browser stärker gegen Betrugsversuche abzusichern und gleichzeitig die Integration in Apples Ökosystem zu vertiefen.
Die hohe Zahl behobener Chromium-Schwachstellen unterstreicht zugleich, wie sicherheitsrelevant die zugrunde liegende Codebasis bleibt, auf der zahlreiche Browser aufbauen. Nutzer erhalten das Update im Rahmen der kontrollierten Rollouts schrittweise, sodass die Verfügbarkeit je nach Plattform und Region variieren kann.
