Einbruchserie, Sachsen-Anhalt

Einbruchserie in Sachsen-Anhalt: Google und Apple rüsten auf

14.05.2026 - 16:49:30 | boerse-global.de

Nach Einbrüchen in Sachsen-Anhalt reagieren Google und Apple mit neuen Schutzfunktionen für Android und iOS.

Einbruchserie in Sachsen-Anhalt: Google und Apple rüsten auf - Foto: über boerse-global.de
Einbruchserie in Sachsen-Anhalt: Google und Apple rüsten auf - Foto: über boerse-global.de

Die Polizei fahndet nach den Tätern. Parallel dazu schalten sich Google und Apple mit Sicherheitsupdates ein.

Einbrüche im Saalekreis: Täter erbeuten Smartphones und Tablets

In der Nacht zum Mittwoch drangen Unbekannte in ein Technikgeschäft in Günthersdorf ein. Sie stahlen zahlreiche Smartphones und Tablets. Der Schaden liegt bei rund 26.000 Euro.

Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit einem weiteren Einbruch. Bereits am Dienstag hatten Täter in Landsberg-Peißen Hardware im Wert von 6.000 Euro gestohlen.

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Das Problem: Gestohlene Neugeräte landen schnell auf dem Schwarzmarkt. Ein Erfolg aus Hanau zeigt aber, wie effektiv Ortung sein kann. Dort nahm die Polizei eine 65-jährige Tatverdächtige fest – dank GPS-Signal eines gestohlenen Smartphones.

Google setzt auf KI: Android 17 erkennt Bedrohungen in Echtzeit

Die Hersteller reagieren auf die wachsende Gefahr. Google stellte für Android 17 eine „Live Threat Detection“ vor. Die KI überwacht Apps auf verdächtiges Verhalten wie den Missbrauch von Overlay-Fenstern.

Zwei neue Funktionen sollen nach einem Raub helfen: Der „Remote Lock“ sperrt das Gerät aus der Ferne. Der „Failed Authentication Lock“ aktiviert sich automatisch – nach sieben erfolglosen Anmeldeversuchen innerhalb von 15 Minuten.

Apple zieht nach: iOS 26.5 bringt über 50 Patches. Zwei Kernel-Schwachstellen (CVE-2026-28951 und CVE-2026-28950) hätten tiefgreifende Manipulationen ermöglicht.

Banken im Visier: Wie Kriminelle nach dem Raub zuschlagen

Ein Fall aus Brasilien zeigt die brutale Effizienz der Täter. Einem älteren Ehepaar wurde das Smartphone geraubt. Innerhalb von 36 Minuten tätigten die Diebe 14 Überweisungen – rund 30.000 Euro weg.

Google arbeitet deshalb mit Banken wie Revolut, Itaú und Nubank zusammen. Der Dienst „Verified Financial Call Protection“ prüft eingehende Anrufe gegen echte Bankdaten. Das soll Caller-ID-Spoofing unterbinden.

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Auch die Mobilfunker ziehen mit. Telekom, O2 und 1&1 testen eine verschlüsselte RCS-Kommunikation. Einmalpasswörter für Banktransaktionen werden für bis zu drei Stunden in Benachrichtigungen versteckt.

Quishing-Boom: QR-Codes werden zur Gefahr

Neben klassischem Raub nehmen digitale Maschen zu. Quishing-Angriffe stiegen im ersten Quartal 2026 um 150 Prozent. Allein im März registrierten Sicherheitsforscher 18,7 Millionen Fälle. Die Täter locken Opfer mit manipulierten QR-Codes auf Phishing-Seiten.

Prominente bleiben nicht verschont. Moderatorin Amira Aly berichtete von einem Smishing-Betrug. Eine gefälschte SMS in einem echten Chatverlauf informierte sie über eine angebliche Fehlüberweisung von 9.500 Euro.

Sicherheitsforscher von ThreatFabric warnen vor der Malware „TrickMo.C“. Die Software tarnt sich als Streaming-App, ermöglicht aber Keylogging und das Abfangen von SMS.

Antiviren-Software erkennt fast alles – doch Nutzer bleiben das Risiko

Ein test von 77 Android-Antiviren-Programmen zeigt: Norton, Bitdefender und McAfee erreichen Erkennungsraten von nahezu 100 Prozent. Die Programme schützen Kamera und Mikrofon.

Doch die Wachsamkeit der Nutzer bleibt entscheidend. 28 gefälschte „CallPhantom“-Apps im Google Play Store wurden 7,3 Millionen Mal heruntergeladen.

Ausblick: Android 17 als Gamechanger?

Die Sicherheitslandschaft verändert sich rasant. Mit Android 17 im Juni und den neuen KI-Schutzmechanismen reagiert die Industrie auf die Professionalisierung der Kriminalität.

Das Ziel: Der Wiederverkaufswert gestohlener Hardware soll gegen Null sinken. Gleichzeitig machen Hersteller die digitalen Konten durch engere Verzahnung mit Finanzdienstleistern unangreifbar.

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