Einbruchsserie, Wien

Einbruchsserie Wien: 43-Jähriger nach 1,1 Mio. Euro Schaden ausgeliefert

Veröffentlicht: 03.07.2026 um 20:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Wiener Polizei gelingen mehrere Festnahmen bei Taschendiebstählen und Autoraub. Zudem wird eine Einbruchsserie mit 1,1 Mio. Euro Schaden aufgeklärt.

Polizei Wien: Erfolge gegen Taschendiebe und Einbrecher
Eine Hand greift in eine offene Handtasche einer Person in einer Menschenmenge, die Unachtsamkeit symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) hat am Donnerstag in der Favoritenstraße zwei mutmaßliche Taschendiebinnen festgenommen. Die Beamten beobachteten die 21 und 22 Jahre alten Bulgarinnen gegen Mittag, wie sie in einem Bekleidungsgeschäft einer Kundin die Geldbörse entwendeten.

Die Festnahme erfolgte direkt beim Verlassen des Ladens. Das Landeskriminalamt Wien und die ARGE Taschendiebstahl konnten den Verdächtigen im Zuge der Ermittlungen drei weitere Diebstähle nachweisen.

Ermittlungserfolge gegen Eigentumskriminalität

Doch damit nicht genug: Die Behörden melden weitere Erfolge bei der Bekämpfung von Raub- und Diebstahlsdelikten. Bereits am Mittwochabend nahm die Polizei in Wien-Donaustadt einen 21-Jährigen fest. Er soll einer Frau gewaltsam das Auto entwendet haben, während diese ihr Kind anschnallte.

Die Festnahme erfolgte kurz nach der Tat in der Pirquetgasse. Die Beamten konnten das Fahrzeug per Tracker lokalisieren. Mutter und achtjähriges Kind erlitten bei dem Vorfall Verletzungen. Dem Verdächtigen wird zudem ein versuchter Autoraub in einer Garage kurz vor der Tat vorgeworfen.

Einbruchsserie aus dem Winter geklärt

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Das Landeskriminalamt meldet zudem die Klärung einer Einbruchsserie. Ein 43-jähriger Georgier wurde am 30. Juni nach Österreich ausgeliefert. Er soll Ende Dezember 2025 in zwölf Wohnungen in den Bezirken Landstraße und Innere Stadt eingebrochen sein.

Der Gesamtschaden liegt bei rund 1,1 Millionen Euro. Die Ermittler suchen nach weiteren Komplizen. Der Mann war aufgrund eines EU-Haftbefehls bei der Einreise in die Slowakei gefasst worden.

Prozesse und weitere Festnahmen

Auch außerhalb Wiens führt Diebstahl zu juristischen Konsequenzen. Am Landesgericht Korneuburg muss sich ein 38-jähriger Slowake wegen schweren gewerblichen Diebstahls verantworten. Ihm werden knapp 30 Delikte vorgeworfen, die zwischen August 2025 und Frühjahr 2026 in Niederösterreich und im Burgenland begangen wurden. Der Angeklagte soll vor allem Gegenstände aus Fahrzeugen entwendet haben.

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Das LKA Wien ermittelt gegen einen 48-jährigen Österreicher wegen Veruntreuung. Als Erwachsenenvertreter seiner 92-jährigen Großmutter soll er zwischen Dezember 2023 und Ende 2024 rund 11.000 Euro unterschlagen haben. Die Festnahme erfolgte am 30. Juni nach einer polizeilichen Vorladung.

In Innsbruck nahm die Polizei zwei Männer im Alter von 29 und 37 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, im Juni auf mehreren Baustellen Kupferkabel mit einer Gesamtlänge von über 1.100 Metern gestohlen zu haben. Der Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Eurobereich.

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