Elektroauto-Rekord, Peaq

Elektroauto-Rekord: Ơkoda Peaq 90 fÀhrt 936 km ohne Laden

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 12:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Ć koda Peaq 90 ĂŒbertrifft seine WLTP-Reichweite deutlich. Weitere E-Modelle zeigen Fortschritte bei Effizienz, Reichweite und Ladeleistung.

Ć koda Peaq 90 schafft 936 Kilometer ohne Ladestopp
Eine moderne Ladestation fĂŒr Elektroautos vor einer weitlĂ€ufigen Gebirgslandschaft bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Die technologische Entwicklung im Bereich der ElektromobilitÀt zeigt aktuell deutliche Fortschritte bei der Effizienz und der realen Langstreckentauglichkeit.

Ein zentrales Ereignis markiert hierbei eine Testfahrt des Ć koda Peaq 90, bei der das Fahrzeug eine Distanz von 936 Kilometern zwischen MladĂĄ Boleslav und Zandvoort ohne zwischenzeitliches Nachladen bewĂ€ltigte. Diese Leistung, die durch den TÜV SÜD kontrolliert wurde, unterstreicht das Potenzial aerodynamischer und antriebstechnischer Optimierungen.

Effizienz und technologische Parameter der Rekordfahrt

Der Ć koda Peaq 90 erzielte auf der genannten Langstreckenfahrt einen Durchschnittsverbrauch von 9,2 kWh/100 km. Damit wurde die offizielle WLTP-Reichweite von 647 Kilometern um 289 Kilometer beziehungsweise rund 45 Prozent ĂŒbertroffen.

Technische Grundlage fĂŒr diese Effizienzwerte sind unter anderem ein Luftwiderstandsbeiwert von Cx 0,249 sowie ein Antriebssystem mit einem 210-kW-Motor.

Das Fahrzeug ist mit einer Batterie ausgestattet, die eine BruttokapazitĂ€t von 91 kWh und eine NettokapazitĂ€t von 86 kWh aufweist. Trotz der Auslegung als siebensitziges SUV deuten diese Daten auf eine hohe Systemeffizienz hin. Laut Berichten aus dem September 2026 liegen fĂŒr das Modell bereits ĂŒber 10.000 Bestellungen vor.

Praxiserfahrungen und Infrastruktur im europÀischen Fernverkehr

ErgĂ€nzend zu kontrollierten Rekordfahrten liefern Berichte ĂŒber Langstreckenreisen unter Realbedingungen weitere Einblicke in die aktuelle Nutzbarkeit der ElektromobilitĂ€t.

So wurde Anfang September 2026 ein Roadtrip mit einem VW ID.4 ĂŒber 1374 Kilometer von Bordeaux nach Asturien dokumentiert. Dabei wurde ein Durchschnittsverbrauch von etwa 20 kWh/100 km verzeichnet. Die Kosten fĂŒr eine vollstĂ€ndige Ladung des 55-kWh-Akkus beliefen sich auf zirka 30 Euro, basierend auf einem AC-Ladepreis von 52,30 Cent/kWh.

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WÀhrend der Fahrt konnten Vorteile wie die Rekuperation in den PyrenÀen und die Wendigkeit des Fahrzeugs mit einem Wendekreis von 10,3 Metern genutzt werden.

Dennoch zeigten sich infrastrukturelle Herausforderungen: In Bilbao traten Ladeprobleme auf, da lokale LadesĂ€ulen teilweise eingeschrĂ€nkte Zugangsvoraussetzungen fĂŒr auslĂ€ndische Nutzer aufwiesen. GrundsĂ€tzlich wurde die Miete eines Elektrofahrzeugs in diesem Kontext jedoch als kostengĂŒnstiger gegenĂŒber einem Verbrenner bewertet.

SegmentĂŒbergreifende Trends bei Reichweite und Ladeleistung

Die Analyse aktueller Fahrzeugmodelle verdeutlicht eine Diversifizierung in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen. Im Bereich der Oberklasse-SUVs weist der Range Rover Electric bei ersten Testfahrten in Gaydon eine Leistung von 404 kW (550 PS) und ein Drehmoment von 850 Nm auf.

Die BatteriekapazitÀt von 118,5 kWh ermöglicht eine WLTP-Reichweite von 600 Kilometern. Besonders hervorzuheben ist die Ladeleistung von bis zu 350 kW, wodurch ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in 22 Minuten möglich sein soll.

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Im Kompaktsegment wurde der VW ID. Cross vorgestellt, der auf der MEB+-Plattform basiert und eine LĂ€nge von 4,15 Metern aufweist. Das Modell wird in der Ausstattungsvariante Trend mit einem 37-kWh-Akku und 85 kW Leistung ab 27.995 Euro angeboten. Die Varianten Life und Style verfĂŒgen ĂŒber 52 kWh und erreichen eine WLTP-Reichweite von bis zu 427 Kilometern. Die Auslieferung ist fĂŒr den Herbst vorgesehen.

Auch im Segment der Elektro-Vans zeigen sich deutliche Entwicklungen. Der Opel Zafira-e Life wird mit Batterien von 50 oder 75 kWh angeboten, was Reichweiten zwischen 230 und 330 Kilometern ermöglicht. Der Einstiegspreis fĂŒr die Variante M mit 50 kWh liegt bei 53.800 Euro.

Konkurrenzmodelle wie der Mercedes VLE zielen mit einer Reichweite von ĂŒber 700 Kilometern und einer BatteriekapazitĂ€t von 115 kWh auf das Premiumsegment ab, wĂ€hrend chinesische Hersteller wie XPeng mit dem X9 Ladeleistungen von bis zu 542 kW in Aussicht stellen.

Abschließend zeigen Marktdaten fĂŒr das Tesla Model Y im Schweizer Elektro-Segment fĂŒr das Jahr 2026 einen Marktanteil von rund 9 Prozent. Das Modell wird dort ab 39.990 Schweizer Franken angeboten und verbraucht laut technischen Angaben 16,5 kWh/100 km. Diese Zahlen belegen eine fortschreitende Etablierung der ElektromobilitĂ€t in verschiedenen europĂ€ischen MĂ€rkten.

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