Ampel plant KĂŒrzungen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst
27.07.2023 - 00:04:10 | dts-nachrichtenagentur.deDas geht aus der Antwort des AuĂenministeriums auf eine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion hervor, ĂŒber die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagausgabe) berichten. Danach soll die Grundförderung des DAAD 2024 um knapp sieben auf 215,3 Millionen Euro sinken.
Im Koalitionsvertrag der Ampelparteien wurde dagegen fĂŒr derartige Institutionen eine jĂ€hrliche Anhebung des Budgets um drei Prozent vereinbart. Auch die Förderung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH), die ebenfalls Stipendien vergibt, soll gekĂŒrzt werden - und zwar um rund zwei auf 54,3 Millionen Euro. Der DAAD hat unter Einbeziehung von EU-Programmen 2022 rund 14.000 Studierende gefördert. Er ist damit die weltweit gröĂte Förderorganisation seiner Art. Von den KĂŒrzungen betroffen wĂ€re unter anderem die Vergabe von Studien- und Promotionsstipendien fĂŒr auslĂ€ndische Studierende, Promovierende und Forschende. Die Union kritisierte die geplanten KĂŒrzungen scharf und forderte eine Korrektur. Der CDU-Bildungsexperte Alexander Föhr warf der Ampelkoalition Wortbruch vor. Sie tue das Gegenteil von dem, was sie versprochen haben. "Wir befinden uns mitten im globalen System- und Technologiewettbewerb. Der Bedarf an FachkrĂ€ften und Spitzenwissenschaftlern war nie gröĂer", sagte er dem RND. "Ich erwarte von der Ampelkoalition, dass sie im anstehenden Haushaltsaufstellungsverfahren im Deutschen Bundestag endlich Wort hĂ€lt und sich international nicht weiter einigelt."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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