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Finder Menu: Fünf neue Rechtsklick-Aktionen für den macOS-Finder

Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 01:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Open-Source-Werkzeug ergänzt den Finder um Dateibefehle und arbeitet lokal ohne Netzwerkzugriffe oder Telemetrie.
Ein minimalistisch aufgeräumter Schreibtisch aus hellem Holz mit einem Stapel leerer Dokumente und einer kleinen Pflanze. Illustration mit AI erstellt.

Das native Kontextmenü des macOS-Finders erhält durch das Open-Source-Projekt Finder Menu eine funktionale Aufwertung. Wie stadt-bremerhaven.de in einem Bericht vom 18.10.2026 erläuterte, fügt die Anwendung dem System per Rechtsklick fünf Arbeitsbefehle hinzu, die alltägliche Abläufe bei der Dateiverwaltung beschleunigen sollen.

Fünf zentrale Rechtsklick-Aktionen für den Dateimanager

Im Kern ergänzt das Werkzeug den Finder um Aktionen, die viele Anwender in der Standardoberfläche von macOS vermissen. Dazu zählt das direkte Anlegen einer neuen Datei, wobei beliebige Dateiendungen gewählt und Vorlagen abgespeichert werden können. Zudem lässt sich direkt ein Terminal am aktuellen Speicherort aufrufen. Dabei werden neben Standardlösungen unter anderem Emulatoren wie iTerm2, Ghostty, Warp, WezTerm, kitty und Alacritty unterstützt.

Für Entwickler und Textarbeiter bietet das Programm darüber hinaus die Option, Verzeichnisse unmittelbar in ausgewählten Editoren oder Entwicklungsumgebungen zu öffnen. Integriert sind Verknüpfungen zu Programmen wie VS Code, Cursor, Windsurf, Zed, Sublime, JetBrains sowie Xcode.

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Abgerundet wird der Funktionsumfang durch die Möglichkeiten, den Dateipfad direkt in die Zwischenablage zu kopieren sowie zügig in den jeweils übergeordneten Ordner zu wechseln. Einem Bericht von tsecurity.de vom 18.10.2026 zufolge wird das Projekt insbesondere als praktische Ergänzung für Umsteiger von Windows und Vielnutzer des macOS-Finders eingestuft.

Schlanke technische Basis und Fokus auf Privatsphäre

Technisch zeichnet sich das Werkzeug durch einen minimalistischen Aufbau aus. Laut den Berichten umfasst das Projekt rund 900 Zeilen Swift-Code. Die Umsetzung erfolgt über eine Kombination aus einer Sandbox-Erweiterung und einem Hintergrund-Helfer.

Besonderer Wert wird auf Datensparsamkeit gelegt: Die Software verzichtet vollständig auf Netzwerkzugriffe und bindet keinerlei Telemetrie ein. Damit arbeitet das Programm rein lokal auf dem Rechner und übermittelt keine Daten an externe Server.

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Voraussetzungen, Installation und bekannte Einschränkungen

Als technische Mindestvoraussetzung für den Einsatz von Finder Menu gilt macOS 13. Die Installation kann entweder über den Paketmanager Homebrew mittels der Befehle brew install nikgrbn/tap/finder-menu und finder-menu enable oder alternativ über einen Quellcode-Klon via GitHub vorgenommen werden.

Hinsichtlich der Speicherorte arbeitet das Dienstprogramm auf internen und externen Festplatten sowie auf über das Netzwerk eingebundenen SMB-Freigaben. Es existiert jedoch eine funktionale Einschränkung: Innerhalb von synchronisierten Cloud-Verzeichnissen steht das erweiterte Kontextmenü nicht bereit. Ordner von Diensten wie iCloud Drive, Dropbox, OneDrive und Google Drive bleiben aufgrund einer Blockade durch Apple von den Funktionen ausgenommen.

Mehr zum Thema bei Caschys Blog: „Finder Menu: Nützliche Rechtsklick“

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