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Fitness First startet Gratis-Phase – acht Wochen beitragsfrei trainieren

02.05.2026 - 16:34:27 | boerse-global.de

Fitness First lockt mit acht Wochen beitragsfreiem Training und setzt auf KI-gestützte Trainingspläne. Die Branche verzeichnet Rekordzahlen.

Fitness First startet Gratis-Phase – acht Wochen beitragsfrei trainieren - Foto: über boerse-global.de
Fitness First startet Gratis-Phase – acht Wochen beitragsfrei trainieren - Foto: über boerse-global.de

Die Kampagne läuft bis zum 5. Mai 2026.

Der Marktführer reagiert damit auf die wachsende Preissensibilität der Kunden. Wer einen Vertrag mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit abschließt, zahlt die ersten zwei Monate nichts. Zusätzlich entfällt die sonst übliche Anmeldegebühr.

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Zwei Kategorien – ein Angebot

Das Unternehmen unterscheidet zwischen „Red“- und „Black“-Studios. Die Red-Clubs setzen auf effizientes Training zu günstigeren Preisen, Black-Standorte bieten erweitertes Wellness- und Serviceangebot. Der Gratis-Zeitraum gilt für beide Kategorien.

Eine Flex-Option erlaubt Neukunden zudem, den Vertrag innerhalb der ersten drei Monate gegen eine Gebühr von 99 Euro vorzeitig beenden. Auch eine kostenlose Pausierung von bis zu 12 Wochen pro Jahr ist möglich.

Rekordjahr für die Fitnessbranche

Der Vorstoß kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Die deutsche Fitnesswirtschaft verzeichnet historische Bestwerte: 12,36 Millionen Mitglieder zählt die Branche – ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber 2024. Der Nettoumsatz stieg auf 6,25 Milliarden Euro.

Das geht aus der Studie „Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026“ hervor, die der Arbeitgeberverband DSSV gemeinsam mit Deloitte und der DHfPG erstellte. Statistisch trainiert mittlerweile jeder siebte Deutsche in einer Fitnessanlage – eine Marktdurchdringung von 14,8 Prozent.

Besonders die sogenannten Aggregatoren boomen. Diese Plattformen bieten flexible Zugänge zu verschiedenen Anbietern und wuchsen um über 21 Prozent auf 1,47 Millionen Mitgliederäquivalente.

LifeFit Group expandiert massiv

Fitness First gehört zur LifeFit Group. Der Mutterkonzern übernahm im Februar 2026 21 Anlagen der Kette „Just Fit“ im Rheinland und Großraum Köln. Das Bundeskartellamt gab den Deal im März frei. Andreas Mundt, Präsident der Behörde, betonte, der Wettbewerb bleibe trotz der Größe der Beteiligten dynamisch.

Das Portfolio der LifeFit Group umfasst nun über 230 Standorte in Deutschland und Österreich mit mehr als 720.000 Mitgliedern.

Künstliche Intelligenz für den Muskelaufbau

Parallel zur Expansion treibt Fitness First die Digitalisierung voran. Im April startete der nationale Rollout der KI-gestützten Trainingsplanung „EGYM Genius AI“. Bis Sommer 2026 sollen alle 220 deutschen Studios damit ausgestattet sein.

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Geschäftsführer Johannes Maßen erklärt: Die künstliche Intelligenz erstelle individuelle Trainingspläne, die sich dynamisch an Leistungsstand und Fortschritte der Mitglieder anpassen. Ziel sei es, die Betreuungsqualität zu steigern und administrative Aufgaben für das Trainerpersonal zu reduzieren.

Die neu erworbenen Just-Fit-Standorte werden schrittweise integriert. Die meisten Clubs laufen künftig als Fitness First Red Clubs, Premium-Standorte werden in das High-End-Segment Fitness First Black überführt.

Preiskampf trifft auf Professionalisierung

Die Kombination aus Lockangeboten und technologischen Neuerungen zeigt den Trend zur Professionalisierung. Während die Gratis-Phase kurzfristig Mitglieder ködert, sollen KI-Systeme und moderne Infrastruktur langfristig binden.

Laut DSSV planen rund 80 Prozent der Fitnessbetriebe für 2026 weitere Investitionen. Die Branche profitiert von der wachsenden gesellschaftlichen Relevanz des Gesundheitstrainings als Präventionsmaßnahme.

Doch die Erwartungen der Kunden steigen. Neben modernen Geräten und Wellness-Angeboten werden datengestützte Analysen und flexible Verträge zum Standard.

Experten rechnen mit einer weiteren Konsolidierung. Große Ketten wie die LifeFit Group nutzen ihre Kapitalstärke für Zukäufe und setzen technologische Standards, die Einzelstudios kaum finanzieren können. Ob die Wachstumsziele erreicht werden, zeigt sich in den kommenden Monaten – wenn die Gratis-Mitglieder in reguläre Zahlungen übergehen.

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