Fußgesundheit: Neue Kurse zeigen Alternativen zur OP
27.05.2026 - 20:49:02 | boerse-global.deAm 16. und 17. Juni finden jeweils dreistündige Zoom-Kurse unter dem Titel „MED – Füße in guten Händen“ statt. Die Teilnahme kostet 80 Euro (95 Schweizer Franken). Anmeldeschluss ist der 15. Juni.
Die Einheiten richten sich an Ärzte, Physiotherapeuten und medizinisches Fachpersonal. Referent Christian Heel vermittelt anatomische Grundlagen und praktische Anwendungen des Therapiekonzepts. Eine Aufzeichnung steht den Teilnehmern 28 Tage lang zur Verfügung.
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Fokus auf konservative Behandlung
Im Zentrum steht die 3D-Anatomie des Fußes. Fehlstellungen wie Hallux valgus, Knick-Senkfüße oder Hohlfüße sind häufige Behandlungsfälle. Ziel der Kurse: Operative Eingriffe vermeiden oder hinauszögern.
Die Ausbildung vermittelt Übungsreihen für den therapeutischen Alltag. Patienten sollen aktiv an ihrer Genesung mitwirken können. Dieser Ansatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ gewinnt in der Physiotherapie zunehmend an Bedeutung.
Kongress „Therapie statt Skalpell“
Am 14. November 2026 findet der „my health congress“ in Rapperswil statt. Die Veranstaltung steht unter dem Leitthema „Therapie statt Skalpell“. Professor Hanno Steinke von der Leipziger Faszienbude hält eine Keynote zum „Faszien Update Teil 2“.
Der Kongress ist vor Ort und per Live-Stream zugänglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 280 Euro (280 Schweizer Franken).
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Breite Angebotspalette im Gesundheitssektor
Parallel zu den Fachkursen finden Ende Mai bundesweit präventive Angebote statt. In Meschede gibt es am 28. Mai einen kostenfreien Qigong-Vortrag gegen Rückenschmerzen. In Neustadt/Wied veranstaltet Lachyoga-Trainerin Heike Müller am 27. Mai einen Lachtanz-Kaffee zur Stressreduktion.
In Hamburg startet am 28. Mai ein Einsteigerkurs für Line Dance. Eine kostenlose Freitagsmeditation in Neuburg am 29. Mai rundet das Programm ab.
Wandel in der Patientenversorgung
Die Häufung von Fortbildungsangeboten deutet auf einen strukturellen Wandel hin. Die Branche sucht verstärkt nach Alternativen zur Chirurgie. Kostendruck im Gesundheitswesen und der Wunsch nach weniger invasiven Eingriffen sind die Haupttreiber.
Digitale Kurse ermöglichen eine schnellere Verbreitung von Spezialwissen. Der persönliche Austausch auf Kongressen bleibt aber unverzichtbar für komplexe Fallbesprechungen und Netzwerke. Die Integration kognitiver Trainingsaspekte zeigt zudem: Die Grenze zwischen physischer und mentaler Gesundheit verschwimmt zunehmend.
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