Galaxy-Update, WhatsApp-Konflikt

Galaxy-Update: WhatsApp-Konflikt leert Akku um 5-7% pro Stunde

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 13:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsungs Juli-Patch für S24/S25 Ultra verursacht massiven Akkuverbrauch und Überhitzung. Ein WhatsApp-Backup-Konflikt gilt als wahrscheinliche Ursache.

Samsung-Update-Desaster: S24 und S25 mit Akku- und Hitzeproblemen
Ein modernes Smartphone auf einem dunklen Schreibtisch bei gedimmter Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Juli-Sicherheitsupdate für Samsungs Galaxy-Flaggschiffe sorgt für massive Probleme. Nutzer von S24 Ultra und S25 Ultra berichten von extremem Akkuverbrauch und starker Wärmeentwicklung nach der Installation.

Akku leert sich im Standby

Betroffene Geräte verlieren im Ruhezustand fünf bis sieben Prozent pro Stunde. Ein Nutzer meldete einen Einbruch von 85 auf fünf Prozent über Nacht. Die Gesamtlaufzeit schrumpft teils auf sechs Stunden.

Dazu kommt: Die Smartphones werden spürbar heiß, was die Ladegeschwindigkeit bremst. Technische Analysen zeigen, dass die Geräte nach dem Update nicht mehr in den Deep-Sleep-Modus wechseln. Der dauerhaft hohe Stromverbrauch ist die Folge.

WhatsApp-Backups im Verdacht

Als mögliche Ursache gilt ein Konflikt mit WhatsApp. Offenbar bleibt der Prozess der verschlüsselten Datensicherung in der App hängen und belastet das System permanent. Einige Nutzer konnten das Problem beheben, indem sie die Backup-Funktion deaktivierten oder das Gerät neu starteten.

Samsung und Meta haben sich bislang nicht offiziell geäußert. Experten raten, den Energieverbrauch in den Systemeinstellungen zu beobachten. Hilfreich kann auch der Thermal Guardian aus der Good-Guardians-Suite sein, um Temperatur und CPU-Leistung zu regulieren.

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Sieben Jahre Updates – aber nicht für alle

Während S24 und S25 mit sieben Jahren Betriebssystem-Updates beworben werden, zeichnen sich für ältere Modelle Grenzen ab. Die Galaxy-S23-Reihe soll 2027 mit Android 18 beziehungsweise One UI 10 ihr letztes großes Update erhalten. Branchenbeobachter sehen die 8 GB RAM als Limit: Für künftige KI-Funktionen reicht der Speicher nicht mehr. Danach gibt es nur noch Sicherheits-Patches.

Derweil präsentierte Samsung in Australien das Mittelklasse-Modell Galaxy A27 5G. Es kommt mit Snapdragon 6 Gen 3 und 6 GB RAM – und erhält sechs Jahre Updates.

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BSI rät zu Vorsicht bei Bluetooth

Unabhängig von den Software-Problemen warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) generell vor mobilen Schnittstellen. Die Behörde empfiehlt, Bluetooth bei Nichtgebrauch zu deaktivieren. Das minimiert Risiken wie Standort-Tracking oder Datenmanipulation – und schont nebenbei den Akku.

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