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Galaxy Watch 9: Samsung wechselt zu Qualcomm-Prozessoren

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 10:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsung stattet Galaxy Watch 9 und Ultra 2 erstmals mit Qualcomm-Prozessoren aus und integriert KI-gestützte Gesundheitsfunktionen.

Samsung Galaxy Watch 9: Neuer Qualcomm-Chip und KI-Health-Features
Nahaufnahme einer modernen Premium-Smartwatch am Handgelenk, die schlankes Design und High-Tech-Display zeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der südkoreanische Elektronikkonzern vollzieht eine strategische Wende: Die neuen Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 kommen erstmals mit Prozessoren von Qualcomm statt Samsungs hauseigenen Exynos-Chips.

Bei der Galaxy-Unpacked-Veranstaltung am 22. Juli 2026 in London präsentierte Samsung seine neueste Wearable-Generation. Der Wechsel zum Snapdragon Wear Elite von Qualcomm ist ein klares Signal: Die Partnerschaft zwischen den beiden Tech-Giganten wird enger. Qualcomm-CEO Cristiano Amon und Samsung-Co-CEO Roh Tae-moon betonten, dass die Zusammenarbeit über die Smartwatches hinausgeht – auch die neuen Falt-Smartphones und intelligente Brillen setzen auf Qualcomm-Technik.

Die Leistungsdaten sprechen für sich: Der neue 3nm-Chip liefert eine 32 Prozent höhere CPU-Leistung und 19 Prozent mehr Grafikpower als der bisherige Exynos W1000 der Galaxy Watch 8.

Galaxy Watch 9: Helleres Display, größerer Akku

Die Galaxy Watch 9 kommt in 40 und 44 Millimetern Gehäusegröße. Das verstärkte Aluminiumgehäuse und das Display mit 3.000 Nits Helligkeit sind klare Upgrades. Im Inneren arbeiten 2 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Speicher.

Die Akkus wurden deutlich aufgestockt: Das 40-Millimeter-Modell hat nun 390 mAh (plus 20 Prozent), die größere Variante 445 mAh. Der Preis steigt um umgerechnet rund 28 Euro. In den USA kostet die Bluetooth-Version ab 379,99 Dollar, das LTE-Modell 429,99 Dollar. In Europa liegt der Einstiegspreis bei 409 Euro. Vorbestellungen sind seit dem 22. Juli möglich, der freie Verkauf startet am 7. August 2026.

Galaxy Watch Ultra 2: Für Extremsportler und Taucher

Die High-End-Variante setzt auf maximale Robustheit. Das 47-Millimeter-Titangehäuse ist mit 10,7 Millimetern zwölf Prozent dünner als beim Vorgänger. Das Display erreicht beeindruckende 5.000 Nits – selbst in direkter Sonneneinstrahlung bestens ablesbar.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Akku: 800 mAh Kapazität (plus 35 Prozent) – Samsung verspricht bis zu vier Tage typische Nutzung
- Schutzklassen: IP69K und 10 ATM, zertifiziert nach EN13319 für Tauchgänge bis 40 Meter Tiefe
- Tauchmodus: Spezielle Tracking-Funktion in Kooperation mit der Mares-App
- Preis: 699,99 Dollar (649 Pfund in Großbritannien) – 50 Dollar mehr als das Vorgängermodell

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KI-gestützte Gesundheitsfunktionen

Beide Modelle laufen mit One UI 9 Watch auf Basis von Wear OS 7. Die neue Software bringt zahlreiche KI-Funktionen mit. Besonders spannend: Die „Vitals"-Metrik analysiert über sieben Nächte hinweg Puls, Hauttemperatur und Atemfrequenz im Schlaf. Bei Abweichungen vom ermittelten Basiswert erhalten Nutzer eine Warnung.

Weitere Gesundheits-Tools:
- Heart Health Score für die Herzgesundheit
- Daily Cardio Load zur täglichen Belastungssteuerung
- Fitness Index als Radar-Diagramm dargestellt
- Von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassene Schlafapnoe-Erkennung
- Neue Hörgesundheits-Alarme

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Für die freihändige Bedienung gibt es die „Raise to Talk"-Funktion, die mit Google Gemini zusammenarbeitet.

Der große Auftritt in London hatte noch mehr zu bieten: Samsung zeigte auch die neuen Falt-Smartphones Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8 sowie eine neue Generation smarter Brillen mit dem Snapdragon AR1 Gen 1. Der Trend ist eindeutig: Samsung setzt bei seinen Premium-Geräten zunehmend auf Qualcomm – und weniger auf eigene Entwicklungen.

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