Garmin, CIRQA

Garmin CIRQA: Fitness-Armband löscht Trainingsaufzeichnungen

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 22:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Garmin untersucht verlorene Trainingsaufzeichnungen beim Beenden über die Connect-App; ein Termin für die dauerhafte Korrektur bleibt offen.

Garmin CIRQA verliert Trainingsdaten: Fehler bei App-Stopp bestätigt
Eine leere Laufbahn in einem Park bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Nutzer des neuen Fitness-Armbands Garmin CIRQA berichten derzeit über den Verlust von aufgezeichneten Trainingseinheiten. Wie Medien am 18. September 2026 übereinstimmend meldeten, hat der Hersteller das Problem nach mehreren entsprechenden Rückmeldungen bestätigt und eine interne Untersuchung eingeleitet. Ein Zeitplan für die Bereitstellung eines Software-Updates zur Behebung des Fehlers liegt bislang nicht vor.

Fehler tritt beim Beenden über die App auf

Die Störung zeigt sich in einer bestimmten Bedienungskonstellation. Wird eine Sporteinheit über die physische Taste direkt am Armband gestartet und anschließend auf dem Smartphone in der Garmin-Connect-App über die Schaltfläche zum Beenden gestoppt, gehen die Daten verloren. Konkret verschwindet die Aufzeichnung unmittelbar, nachdem Nutzer die Abfrage zu einer laufenden Aktivität mit der Beenden-Option bestätigen.

Von dem Phänomen sind unterschiedliche Sportarten betroffen, darunter Einheiten beim Radfahren und Fußball. Das Ausmaß kann dabei beträchtlich sein: In den Berichten wird der Fall eines Nutzers geschildert, bei dem über 8 Workouts unwiderruflich verloren gingen. An der Firmware-Version 3.20 liegt die Ursache nach Unternehmensangaben nicht.

Als vorläufige Übergangslösung empfiehlt sich ein alternativer Ablauf: Anwender sollten bei der entsprechenden Abfrage in der App zunächst die Option zum Fortsetzen wählen, die Aufzeichnung danach regulär anhalten und den Speichervorgang manuell ausführen.

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Nicht der erste Software-Fehler seit dem Start

Für das im August 2026 erschienene CIRQA Smart Band ist dies nicht die erste technische Hürde. Bereits Ende August traten Schwierigkeiten bei der Übertragung der Herzfrequenz über Bluetooth auf. Diese Fehlfunktion konnte Garmin seinerzeit über eine Software-Aktualisierung korrigieren.

Das Gerät stellt für den Hersteller einen Vorstoß in das Segment der displaylosen Fitness-Bänder dar. Das 199 Euro teure Armband verzichtet auf einen Bildschirm und setzt stattdessen auf eine Taste mit Vibrations-Feedback sowie eine Steuerung über das Smartphone.

Zur Ausstattung gehören ein optischer Herzfrequenzsensor der vierten Generation, Sensoren für Sauerstoffsättigung, Hauttemperatur und Stresslevel sowie ein bis zu 5 ATM wasserdichtes Gehäuse.

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Trotz der aktuellen Software-Schwierigkeiten setzt Garmin das Modell auch im professionellen Umfeld ein. So schloss Garmin Japan am 17. September 2026 eine Partnerschaft mit dem Basketball-Erstligisten Yokohama B-Corsairs ab, dessen Spieler das Armband für das Training nutzen und die Daten über die Clipboard-Plattform des Herstellers an das Trainerteam übermitteln. Wann die regulären Käufer mit einer dauerhaften Fehlerbehebung für den Datenverlust rechnen können, bleibt vorerst offen.

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