Gehirntraining: Spielerische AktivitÀten bauen Demenz-Schutz auf
Veröffentlicht: 15.07.2026 um 09:42 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Kognitive Fitness durch Bewegung â unter diesem Motto gewinnt ein neuer Trend in der betrieblichen Gesundheitsförderung an Fahrt. Neuro-Jonglage heiĂt die Methode, die physische Koordination mit mentalen Herausforderungen verknĂŒpft. Ziel: neuronale PlastizitĂ€t fördern und die Stressresistenz stĂ€rken.
Workshop-Reihe startet im August
Der Jongleur und Trainer Stephan Ehlers bietet dazu eine Workshop-Reihe an. Die Termine sind auf zwei Stunden ausgelegt und kosten 29 Euro. Inklusive: ein eBook mit 34 Ăbungen auf 160 Seiten sowie ein Zertifikat.
Los geht es am 13. August in MĂŒnchen. Weiter geht es am 20. August in Hamburg, am 27. Oktober in Berlin und am 26. November in Hannover. Wer tiefer einsteigen will, kann am 19. und 20. September an einem zweitĂ€gigen Jonglier-Wochenende in MĂŒnchen teilnehmen. Maximal zehn Personen â AnfĂ€nger wie Fortgeschrittene.
Warum spielen erwachsen macht
Die Theorie dahinter liefert die Ludologie â die Wissenschaft vom Spiel. Der Ludologe Jens Junge betont: Spielerische AktivitĂ€ten schaffen konsequenzfreie ErfahrungsrĂ€ume. Sie fördern Optimismus und Resilienz. Beim Erlernen komplexer BewegungsablĂ€ufe trainieren Erwachsene nicht nur ihre Koordination. Sie lernen auch, mit Misserfolgen umzugehen und negative Emotionen zu regulieren.
Wer seine geistige Fitness ĂŒber die körperliche Koordination hinaus stĂ€rken möchte, kann auf bewĂ€hrte Mentaltrainings setzen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 11 praktische AlltagsĂŒbungen, mit denen Sie Ihr GedĂ€chtnis gezielt fördern und Demenz aktiv vorbeugen. Diese 11 AlltagsĂŒbungen halten Ihr Gehirn bis ins hohe Alter fit
Ăhnliche Effekte kennt man aus dem Denksport. Schach-GroĂmeister Niclas Huschenbeth erklĂ€rt: Intensive geistige Anstrengung schĂ€rft Konzentration und EntscheidungsstĂ€rke. Studien zeigen zudem: RegelmĂ€Ăiges Training baut kognitive Reserven auf â eine prĂ€ventive MaĂnahme gegen Demenzerkrankungen.
Digitale Helfer fĂŒrs Gehirn
Auch im Digitalen tut sich etwas. Spiele mit klaren visuellen Aufgaben und schnellen Entscheidungen verbessern nachweislich das ArbeitsgedÀchtnis und Reaktionsvermögen. Besonders bei Àlteren Menschen zeigen sich positive Effekte.
Neben digitalen Spielen hilft auch ein kurzer Check, um die eigene mentale LeistungsfÀhigkeit besser einschÀtzen zu können. Mit diesem kostenlosen 60-Sekunden-Spiel testen Sie spielerisch Ihre Konzentration und erfahren sofort, wie fit Ihr Gehirn wirklich ist. Kostenloses 60-Sekunden-Gehirnjogging-Spiel starten
Lernen als Zukunftskompetenz
Unternehmen wie qSkills integrieren solche spielerischen Lernformen in ihr Portfolio. Sie schulen sogenannte Human Future Skills â basierend auf Erkenntnissen aus der Luft- und Raumfahrt. Parallel dazu erforscht die Pilotstudie MS-PAVED die BedĂŒrfnisse von Menschen mit Multipler Sklerose.
Die Bandbreite reicht von regionalen Veranstaltungen wie dem Auftritt von Gerd dem Gaukler in Spelle am 19. Juli bis zu GroĂevents wie dem SVA Blue Carpet mit ĂŒber 1.200 Teilnehmenden zu KI und digitaler Transformation. Klar ist: Kontinuierliches Lernen und kognitive AnpassungsfĂ€higkeit werden in einer sich wandelnden Arbeitswelt immer wichtiger.
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