Gemini, Flash

Gemini 3.8 Flash: Googles KI meistert 3D-Modelle in Minuten

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 01:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ein mutmaßlicher Gemini-4-Pro-Test überzeugt mit 3D-Aufgaben und hohen Benchmarkwerten; Google hat die Identität bislang nicht bestätigt.

Gemini 4 Pro: Leak zeigt starke 3D- und Coding-Fähigkeiten
Ein abstraktes, weißes Architekturmodell aus geometrischen Blöcken und Drahtgitterstrukturen auf einer hellen Oberfläche. Illustration mit AI erstellt.

In aktuellen Blindtests der ChatbotArena hat ein unter der Bezeichnung „Gemini 3.8 Flash“ geführtes Modell durch außergewöhnliche Fähigkeiten im Bereich des 3D-Raumverständnisses für Aufsehen gesorgt. Beobachter berichteten Mitte September von einer hohen Geschwindigkeit und Präzision bei der Erstellung komplexer visueller und struktureller Inhalte, was auf eine neue technologische Stufe in Googles KI-Entwicklung hindeutet.

Performanz im dreidimensionalen Raum und Design

Nutzer der Testplattform dokumentierten Mitte des Monats verschiedene Szenarien, in denen das Modell Aufgaben bewältigte, die über herkömmliche Text- und Bildgenerierung hinausgingen.

Ein Anwender berichtete, dass eine vollständige Auto-Szene innerhalb von zwei bis drei Minuten generiert wurde. Weitere Tests belegten die Erstellung einer sogenannten Voxel-Pagode in etwa fünf Minuten sowie eines 3D-Helikopter-Modells und einer Retro-Website in rund zehn Minuten.

Zusätzlich zu diesen räumlichen Aufgaben meisterte das Modell die Erstellung von SVG-Grafiken, etwa eines Sony PS5-Controllers, und lieferte Prototypen für einfache Spiele wie Bogenschießen oder Rennspiele. Auch komplexe 3D-Strukturen, darunter die Konstruktion eines Fahrrads, wurden im Rahmen der Arena-Tests erfolgreich umgesetzt.

Spekulationen über den technologischen Hintergrund

Unter Entwicklern lösten diese Ergebnisse Diskussionen über die tatsächliche Identität des Modells aus. Da Google Gemini 3.8 Flash offiziell bereits am 2. September 2026 veröffentlicht hatte, vermuten Experten hinter dem in der Arena gesichteten Modell einen fortgeschrittenen Testlauf für Gemini 4 Pro.

Interne Kennungen wie „Argon“ sowie spezifische Checkpoint-Bezeichnungen stützen die Annahme, dass es sich um eine frühe Version der nächsten Modellgeneration handeln könnte.

Berichten zufolge operiert das Modell mit deutlich erweiterten Kapazitäten. Tester nannten ein Input-Limit von 10 Millionen Token sowie ein Output-Limit von 256.000 Token. Im Vergleich dazu lag das Output-Limit beim Vorgängermodell noch bei 64.000 Token.

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Zu den weiteren beobachteten Funktionen gehören ein persistenter, sitzungsübergreifender Speicher (Cross-Session-Memory), Web-Retrieval ohne API-Anbindung sowie die Fähigkeit zur physischen Robotersteuerung.

Benchmarks und Marktpositionierung

Im Rahmen von Leaks wurden Leistungsdaten geteilt, die das Modell in verschiedenen Fachdisziplinen vor Konkurrenzprodukten wie GPT-6 Astra oder Claude Fable 5.1 positionieren.

Demnach erreichte die KI im Bereich der Software-Entwicklung (DeepSWE v1.1) einen Wert von 88 % und bei Aufgaben zur Computer-Nutzung (OSWorld-2.0) 86,8 %. Ein Benchmark zur Kodierung (Terminal-bench 2.1) wurde mit 95,3 % angegeben.

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Obwohl eine offizielle Bestätigung seitens Google aussteht, deutet vieles darauf hin, dass sich Gemini 4 Pro in einer internen Testphase befindet, in der anonyme A/B-Tests auf ChatbotArena durchgeführt werden. Google DeepMind hatte bereits im Juli 2026 angekündigt, dass Gemini 4 das bisher ambitionierteste Training durchlaufen werde.

Ausblick auf Kosten und Verfügbarkeit

Branchenbeobachter schätzen, dass eine offizielle Version des Modells im Oktober 2026 erscheinen könnte. Erste Informationen zu möglichen API-Preisen kursieren bereits in Entwicklerkreisen: Demnach könnten die Kosten bei etwa 2,25 US-Dollar pro Million Input-Token und 11,25 US-Dollar pro Million Output-Token liegen. Eine Integration in Google AI Ultra sowie in die Google Cloud Vertex AI gilt als wahrscheinlich.

Hintergrund dieser Entwicklung ist laut Berichten des Wall Street Journal vom August, dass Google die Version Gemini 3.5 Pro intern verworfen habe, da sie keine ausreichende Leistungssteigerung gegenüber der Flash-Serie geboten habe. Die nun beobachteten Fortschritte bei Gemini 4 scheinen diese strategische Lücke schließen zu sollen.

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