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Gemini Notebook: Collections-Funktion für flexible Projektorganisation

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 15:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google führt mit Collections flexible Notizbuch-Gruppen in Gemini Notebook ein. Einzelnutzer profitieren von besserer Organisation, kollaborative Features fehlen noch.

Gemini Notebook Update: Neue Collections-Funktion für flexible Projektarbeit
Tablet mit Gemini Notebook-Oberfläche, verbundene Datensammlungen und Hand interagiert mit Bildschirm. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die KI-gestützte Recherche-Plattform Gemini Notebook bekommt ein Update: Mit „Collections" sollen Nutzer ihre Projekte künftig flexibler organisieren können.

Google hat begonnen, die neue Collections-Funktion für Gemini Notebook schrittweise auszurollen. Das Feature erlaubt es, zusammengehörige Notizbücher in individuellen Sets zu gruppieren – ähnlich wie bei digitalen Playlists. Der entscheidende Vorteil: Ein einzelnes Notizbuch kann künftig mehreren Sammlungen gleichzeitig zugeordnet werden. Bisher waren Nutzer auf starre Ordnerstrukturen angewiesen.

Flexibles Organisieren statt starrer Ordner

Die neue Struktur soll vor allem jenen helfen, die mit großen Datenmengen arbeiten. Statt sich durch unzählige Einzelordner zu kämpfen, lassen sich thematisch verwandte Projekte nun bündeln. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Die Funktion ist zunächst nur für den persönlichen Gebrauch gedacht. Eine gemeinsame Nutzung von Sammlungen mit anderen ist in dieser Version nicht vorgesehen. Google hat zwar Interesse an kollaborativen Werkzeugen signalisiert, konkrete Termine gibt es dafür aber noch nicht.

Namenswechsel und Integration

Erst vor wenigen Tagen, am 16. Juli 2026, hatte Google den Dienst offiziell von NotebookLM in Gemini Notebook umbenannt. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie, die verschiedenen KI-Produkte des Konzerns unter der Marke Gemini zu vereinen.

Die Neuerung ist nicht die einzige Aktivität im KI-Bereich des Unternehmens. In der dritten Juliwoche integrierte Google das Gemini Omni Flash-Modell in Google Vids. Damit können Nutzer Videoclips per Texteingabe bearbeiten und digitale Avatare erstellen. Zeitgleich brachte das Update auf ChromeOS 150 am heutigen Dienstag KI-gestützte Klassenraum-Management-Tools für Lehrkräfte.

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Verzögerungen und Sicherheitslücken

Nicht alles läuft nach Plan: Das Gemini 3.5 Pro-Modell hat seinen für Juni 2026 geplanten Start verpasst. Grund sind Leistungsprobleme bei Programmieraufgaben. Das Modell befindet sich weiterhin in der Testphase, ein neuer Veröffentlichungstermin steht nicht fest.

Parallel dazu haben Sicherheitsforscher eine potenzielle Schwachstelle in der Gemini-KI-Integration auf Android-Geräten entdeckt. Der Fehler könnte es Unbefugten mit physischem Zugriff auf ein Gerät ermöglichen, die Sperrbildschirme zu umgehen und Nachrichten ohne PIN zu versenden. Google arbeitet Berichten zufolge an einem Sicherheitsupdate und rät Nutzern, stets die aktuelle Softwareversion zu installieren.

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Auswirkungen auf Unternehmen

Im Unternehmensbereich hat Google Cloud am heutigen Dienstag mehrere offene Modelle von seiner Plattform genommen. Betroffen sind unter anderem Varianten von Llama und DeepSeek. Die Modelle sollen im Oktober 2026 vollständig eingestellt werden. Für betroffene Organisationen bleiben jedoch Selbstbereitstellungs-Alternativen verfügbar.

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