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Gemini Notebook: Google baut KI-Recherche-Tool massiv aus

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 06:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Googles Recherche-Tool NotebookLM wird zu Gemini Notebook mit neuen Video- und Audioformaten sowie einem vierstufigen Preismodell.

Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um und erweitert Funktionen
Ein moderner Arbeitsplatz mit einem Laptop, das ein KI-Recherche-Dashboard und abstrakte Datenvisualisierungen zeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google vollzieht den nächsten Schritt bei der Konsolidierung seiner Dienste für künstliche Intelligenz. Das bisher unter dem Namen NotebookLM bekannte Recherche-Tool wird in Gemini Notebook umbenannt, um es vollständig in das wachsende Gemini-KI-Ökosystem zu integrieren. Mit der Umbenennung geht eine umfassende Erweiterung des Funktionsumfangs sowie die Einführung einer gestaffelten Preisstruktur einher.

Das aktualisierte Tool wird enger mit der Gemini-App und dem Google Search AI Mode verknüpft. Damit einher geht die Einführung neuer Formate: Gemini Notebook ist nun in der Lage, Notizen direkt in Videos umzuwandeln. Zudem umfasst das Update KI-generierte Podcasts sowie Kurzclips, die sich stilistisch an sozialen Medien wie TikTok orientieren. Für technische Anwendungen führt Google eine cloudbasierte Code-Ausführung ein. Diese Funktion steht zunächst Kunden der Tarife AI Ultra und Google Workspace zur Verfügung, soll jedoch zeitnah auch für Abonnenten des Pro-Tarifs freigeschaltet werden.

Erweiterte Recherche-Funktionen und neue Tarifstruktur

Im Rahmen der Weiterentwicklung bietet das System nun spezialisierte Recherche-Modi an. Nutzer können zwischen den Optionen „fast research“ und „deep research“ wählen, um die Intensität der Quellenanalyse zu steuern. Während die schnelle Suche auf Effizienz ausgelegt ist, zielt die Tiefenrecherche auf eine detaillierte Aufarbeitung ab. Berichte weisen jedoch darauf hin, dass das Deep-Research-Werkzeug in Fachkreisen bereits kritisch bewertet wird; vereinzelte Analysen raten derzeit von dessen Nutzung ab.

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Um die Genauigkeit der KI-Antworten zu verbessern, beschrieb die Expertin Mahnoor Faisal eine Methode zur Optimierung der Prompts. Ziel dieser Anpassung ist es, die KI strikt auf die vom Nutzer bereitgestellten Quellen zu fokussieren und das Ausführen nicht autorisierter Aufgaben zu unterbinden.

Parallel zu den technischen Neuerungen führt Google ein vierstufiges Preismodell ein, wobei eine kostenlose Basisversion erhalten bleibt:

  • Standard-Tier (kostenlos): Dieses Paket umfasst 100 Notebooks mit jeweils bis zu 50 Quellen. Das Limit liegt bei 50 Chat-Anfragen pro Tag, drei Audio- oder Video-Zusammenfassungen täglich sowie zehn Deep-Research-Vorgängen pro Monat.
  • Plus-Tier ($4.99/Monat): Hier verdoppeln sich die Kapazitäten auf 200 Notebooks und 100 Quellen. Zudem sind bis zu sechs Audio- oder Video-Overviews pro Tag möglich.
  • Pro-Tier ($19.99/Monat): Diese Stufe erlaubt die Verwaltung von 300 Quellen und bis zu 500 Chats pro Tag. Die Anzahl der Audio- und Video-Overviews steigt auf 20 täglich.
  • Ultra-Tier ($99.99/Monat): Das höchste Paket bietet die weitreichendsten Limits und beinhaltet exklusive Funktionen wie die Erstellung von sogenannten Cinematic Video Overviews.
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Die rasante Entwicklung von KI-Tools wie Gemini Notebook bringt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch neue regulatorische Pflichten für Firmen mit sich. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Experten-Report, welche KI-Systeme als Hochrisiko eingestuft werden und was Sie jetzt konkret tun müssen. Welche KI-Systeme gelten als Hochrisiko – und was müssen Unternehmen jetzt konkret tun?

Zusätzlich zur Integration in die Suche implementiert Google einen neuen KI-Modus direkt in die Google-Suche, um den Übergang zwischen allgemeiner Informationssuche und der vertieften Arbeit in Gemini Notebook fließender zu gestalten. Damit positioniert das Unternehmen die Anwendung deutlicher als professionelles Werkzeug für die Wissensarbeit innerhalb seiner Cloud-Umgebung.

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