Gemini Notebook: Googles KI-Tool führt Code nativ aus
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 07:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Suchmaschinenriese treibt die Integration seiner KI-Dienste voran und überführt das Notiztool NotebookLM in das Gemini-Ökosystem.
Mit der Umbenennung in Gemini Notebook am 16. Juli 2026 erhält das Tool ein massives technisches Upgrade. Die neue Version basiert auf dem Gemini 3.5-Modell und kann erstmals Code nativ ausführen – ein Quantensprung für die Datenanalyse.
Eigenes Rechenzentrum für jedes Notizbuch
Die entscheidende Neuerung: Jedes Notebook erhält einen eigenen, sicheren Cloud-Computer. Das ermöglicht der KI, komplexe Berechnungen durchzuführen und Daten direkt im Tool zu visualisieren. Statt nur Textzusammenfassungen zu liefern, erstellt Gemini Notebook nun PDFs, Excel-Tabellen und PowerPoint-Präsentationen.
Die verbesserte Quellensuche über Google Search macht die Recherche präziser. Das Tool findet relevante Informationen schneller und zitiert zuverlässiger – ein entscheidender Vorteil für Wissenschaftler und Journalisten.
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Neue Funktionen für den Arbeitsalltag
Bereits Anfang Juli führte Google Ordnerstrukturen und eine automatische Synchronisation mit Google Drive ein. Importierte Dokumente bleiben nun stets auf dem neuesten Stand – manuelles Neuhochladen entfällt. Die Notebooks synchronisieren sich zudem mit der eigenständigen Gemini-App, sodass Nutzer ihre Recherchen geräteübergreifend abrufen können.
Besonders spannend: Google plant die Integration der Notebooks in den KI-Modus der Google-Suche. Das verspricht nahtloses Informationsmanagement – vom ersten Suchbegriff bis zur fertig zitierten Analyse.
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Rollout und Verfügbarkeit
Aktuell steht Gemini Notebook Abonnenten des AI Ultra-Plans und berechtigten Workspace-Geschäftskunden zur Verfügung. Pro-Nutzer sollen in den kommenden Wochen über das Web folgen.
Die Zahlen sprechen für sich: Über 30 Millionen Menschen und rund 600.000 Organisationen nutzen die Plattform bereits. Zum Vergleich: Das entspricht etwa der dreifachen Nutzerbasis von SAPs KI-Assistenten Joule.
In den USA verbindet der KI-Modus der Google-Suche zudem Drittanbieter wie Canva, Instacart und YouTube Music. Eine Ausweitung auf den deutschen Markt dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
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