GewaltkriminalitÀt in Berlin: 543 Schussabgaben 2025 registriert
Veröffentlicht: 20.06.2026 um 17:16 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Eine Gruppe maskierter Personen hat am Freitagabend einen 18-jĂ€hrigen Mann in der Lindauer Allee ĂŒberfallen und schwer verletzt. Die TĂ€ter erbeuteten Bargeld und ein Mobiltelefon, bevor sie unerkannt flĂŒchteten.
Pfefferspray und brutale Gewalt
ZunÀchst attackierten zwei maskierte MÀnner das Opfer unvermittelt mit SchlÀgen und Tritten. Kurz darauf kamen zwei weitere TÀter hinzu und forderten die Herausgabe von Bargeld. Dabei setzten die Angreifer Pfefferspray gegen den 18-JÀhrigen ein.
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Das Quartett entwendete sowohl das Handy als auch das Bargeld des Mannes. Nach der Tat floh die Gruppe in unbekannte Richtung. Der 18-JÀhrige erlitt schwere Verletzungen und muss stationÀr im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes.
Steigende GewaltkriminalitÀt in Berlin
Der Ăberfall in Reinickendorf fĂ€llt in eine Phase zunehmender Gewalt im öffentlichen Raum. Die Statistik fĂŒr 2025 zeigt 543 registrierte Schussabgaben im Stadtgebiet â ein deutlicher Anstieg gegenĂŒber 363 FĂ€llen im Jahr 2024.
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Mehr als 600 bewaffnete Drohungen verzeichneten die Behörden im vergangenen Jahr. Sicherheitsexperten fĂŒhren die Entwicklung teils auf eskalierende Konflikte zwischen kriminellen Gruppierungen zurĂŒck. Diese werden vermehrt auch in Wohngebieten wie Kreuzberg, Spandau oder Reinickendorf ausgetragen. Ob der aktuelle Fall in der Lindauer Allee mit organisierter BandenkriminalitĂ€t zusammenhĂ€ngt, prĂŒfen die Ermittler derzeit.
Weiterer Gewaltvorfall am Wochenende
Neben dem Raub in Reinickendorf meldeten die Behörden einen weiteren Angriff. In Berlin-Kreuzberg wurde am Freitag eine 23-jĂ€hrige Frau am Lausitzer Platz Opfer eines rassistisch motivierten Ăbergriffs. Die TĂ€ter traten auf ihr Opfer ein, bis es das Bewusstsein verlor. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen ĂŒbernommen.
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