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Girl Dinner: TikTok-Trend wird zum Menüangebot in US-Restaurants

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 00:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

US-Restaurants bieten kleine Mahlzeiten für 12 bis 35 US-Dollar an; Good Girl Snacks erhielt drei Millionen US-Dollar Seed-Kapital.

Girl Dinner: TikTok-Trend erreicht US-Restaurants und Investoren
Eine rustikale Anrichte mit einer Auswahl kleiner Speisen wie Brot, Käse und Oliven in einer mediterranen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Was ursprünglich als viraler Trend auf der Videoplattform TikTok begann, hat sich zu einem festen Bestandteil moderner Speisekarten entwickelt: Das Phänomen „Girl Dinner“, das sich durch unkomplizierte Zusammenstellungen kleiner Portionen wie Brot, Käse und Oliven auszeichnet, wird zunehmend von der Gastronomiebranche aufgegriffen. Gastronomen nutzen das Konzept, um zwanglose Essgewohnheiten in strukturierte Gastronomieangebote zu überführen.

Etablierung in US-Restaurants und europäische Pendants

Im Jahr 2026 zeigt sich die zunehmende Kommerzialisierung des Trends besonders deutlich in den Vereinigten Staaten. Zahlreiche US-Gastronomiebetriebe führen eigene Menüoptionen ein, deren Preise sich überwiegend in einer Spanne zwischen 12 und 35 US-Dollar bewegen.

Wie das Fachmagazin Food & Wine berichtet, umfasst das Speisenangebot dabei keineswegs nur einfache Snacks, sondern wird häufig durch Komponenten wie Caesar Salad, Pommes frites, Sushi, Dips sowie begleitende Cocktails ergänzt.

Auch in europäischen Metropolen fasst das Konzept Fuß. In London ist die Idee bereits in diversen Lokalen präsent. In Südeuropa knüpft das Modell hingegen an langjährige gastronomische Traditionen an: In Italien entspricht die Idee im Wesentlichen der etablierten Kultur des Aperitivo beziehungsweise Apericena, bei dem kleine Häppchen wie Cicchetti gereicht werden.

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Was als TikTok-Trend mit Brot, Käse und Oliven begann, steht in US-Restaurants längst auf der Karte — zu Preisen zwischen 12 und 35 US-Dollar. Wer den Trend jetzt auf die eigene Speisekarte bringt, besetzt ein Format, das Gäste ohne großen Küchenaufwand anspricht. Jetzt kostenlosen Trend-Report anfordern

Der Markt für Gastronomie und Außer-Haus-Verzehr besitzt dort ein erhebliches wirtschaftliches Gewicht; nach Angaben des Branchenverbands FIPE-Confcommercio belief sich der Außer-Haus-Verzehr in Italien im Jahr 2025 auf 99,9 Milliarden Euro.

Wachsendes Interesse im Einzelhandel und bei Investoren

Die Nachfrage nach snackorientierten Verzehrkonzepten beschränkt sich nicht nur auf Restauranttische, sondern strahlt auch auf den Einzelhandel und die Gründerszene ab. Das Unternehmen Good Girl Snacks konnte sich in einer Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 3 Millionen US-Dollar sichern. Die Bewertung des Unternehmens lag dabei bei 8,5 Millionen US-Dollar, was laut CNBC umgerechnet rund 81 Crore Rupien entspricht.

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Snack-Konzepte ohne klare Marge sind ein Risiko — doch in Südeuropa zeigt sich, dass kleine Häppchen längst feste Gastronomie sind: In Italien entspricht die Idee dem etablierten Aperitivo mit Cicchetti. Eine Vorlage, um Portionsgrößen und Preise sauber zu kalkulieren. Aperitivo-Adaption jetzt sichern

Der Vertrieb der Produkte erfolgt unter anderem über renommierte US-Handelsketten wie Whole Foods Market sowie Erewhon. Auf den sozialen Plattformen verfügt die Marke über eine Reichweite von mehr als 1,8 Lakh Followern.

Kennzahlen zu den laufenden Umsätzen sowie zur Rentabilität des Snack-Anbieters sind derweil nicht öffentlich bekannt. Der Schritt zeigt jedoch, wie stark sich das Geschäftsfeld rund um kleinere, unkonventionelle Mahlzeitenformate professionalisiert hat.

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