Glucosamin-Warnung: Nahrungsergänzung erhöht Alzheimer-Risiko um 25%
Veröffentlicht: 05.07.2026 um 13:42 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Aktuelle Studien liefern jetzt neue Erkenntnisse.
Calisthenics: Die Rückkehr zum Eigengewicht
Im aufstrebenden Bereich des Calisthenics zählen Kniebeugen neben Liegestützen und Klimmzügen zu den zentralen Übungen. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht hat seine Wurzeln im antiken Griechenland und wurde Anfang der 2000er in New York als „Street Workout“ populär.
Der Vorteil: niedrige Einstiegshürde und freie Verfügbarkeit in öffentlichen Parks. Fachleute warnen jedoch: Nur die korrekte Ausführung schützt vor Gelenküberlastungen.
Als gelenkschonende Alternative gilt zunehmend das Hula-Hoop-Training. Bei 15 bis 30 Minuten täglich stärkt es die Rumpfmuskulatur – und die fließenden Bewegungen sind besonders sanft zu den Gelenken.
Gefahr im Nahrungsergänzungsregal: Glucosamin
Viele Sportler schwören auf Glucosamin gegen Knieschmerzen. Eine Langzeitstudie der University of Florida (2012 bis 2024) warnt jetzt aber vor Risiken.
Bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung erhöht die Einnahme das Alzheimer-Risiko um 25 Prozent. Bei Demenzkranken steigt das Sterberisiko im gleichen Maße.
Im Tierversuch führten rund 2.500 Milligramm täglich zu verstärkten Zuckerstrukturen im Gehirn und schlechterer Gedächtnisleistung. Die gute Nachricht: Nach Absetzen des Präparats waren die Effekte reversibel. Wer zu Nahrungsergänzungsmitteln greift, sollte seinen individuellen Gesundheitszustand genau prüfen.
Präzision dank Computernavigation
Die aktuelle Langzeitstudie zeigt: Glucosamin kann Ihr Alzheimer-Risiko um 25% erhöhen. Doch es gibt sichere Alternativen. In diesem Report erfahren Sie, welche Gelenkpflege wirklich wirkt – ohne Risiko. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Wenn konservative Methoden bei fortgeschrittenem Kniegelenkverschleiß nicht mehr helfen, wird operiert. Anfang Juli kam am St.-Remigius-Krankenhaus in Leverkusen-Opladen ein Verfahren zum Einsatz, bei dem ein Computernavigationssystem den Kniegelenksersatz steuerte.
Anders als bei der Roboter-Chirurgie vermisst das System digital während der Operation – für die optimale Ausrichtung der Prothese. Chefarzt Dr. Ralf Decking betont: Solche technologischen Hilfsmittel erhöhen die Genauigkeit beim Einsetzen der Implantate.
EMS-Training: Effektiv, aber nicht für jeden
Für Muskelaufbau ohne schwere Gewichte setzen immer mehr auf EMS-Training (Elektromyostimulation). Studien zeigen: 20-minütige Einheiten erzielen vergleichbare Kraftzuwächse wie klassisches Training.
Experten geben zu bedenken: Ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Methoden ist nicht belegt. Zudem drohen Muskelbeschwerden oder Hautreizungen. Bei Krebserkrankungen oder Infektionen raten Ärzte von dieser Trainingsform ab.
Ergänzend zur Physiotherapie untersuchte eine 2026 im Fachjournal JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie die Wirkung von Achtsamkeitstraining (MBSR) bei chronischen Schmerzen. Die Ergebnisse zeigen eine lindernde Wirkung – die aber hinter den Erwartungen zurückblieb.
Bewegungspausen senken Krebsrisiko
Leiden Sie unter Knieschmerzen und nehmen Glucosamin? Dann sollten Sie die neue Studie kennen: Bei leichter kognitiver Beeinträchtigung steigt das Alzheimer-Risiko um 25%. Der Report zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Gelenke schonen und gleichzeitig Ihr Gehirn schützen. Report: Gelenkgesundheit ohne Risiko
Der einfachste Faktor für Gelenkgesundheit und allgemeine Sterblichkeit: weniger Sitzen. Untersuchungen der University of Glasgow und der Harvard University mit über 90.000 Personen aus der UK Biobank belegen den Wert von Bewegungspausen.
Jede zusätzliche Stunde ununterbrochenen Sitzens erhöht das Krebsrisiko signifikant. Wer eine Stunde Sitzen durch leichte Aktivität ersetzt, senkt das Risiko um 12 Prozent. Kurze, intensive Belastungen von fünf Minuten können es sogar um bis zu 22 Prozent reduzieren.
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