Google, Chat

Google Chat und Teams: Plattformübergreifendes Chatten ab sofort

31.05.2026 - 02:00:55 | boerse-global.de

Google Chat und Microsoft Teams sind nun über den NextPlane OpenHub verbunden. Die Interoperabilität erlaubt direkten Austausch ohne Plattformwechsel.

Google Chat und Teams: Plattformübergreifendes Chatten ab sofort - Foto: über boerse-global.de
Google Chat und Teams: Plattformübergreifendes Chatten ab sofort - Foto: über boerse-global.de

Ab sofort können Nutzer beider Plattformen direkt miteinander chatten – ohne die gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen.

Neue Brücke über NextPlane OpenHub

Ermöglicht wird die plattformübergreifende Kommunikation durch den NextPlane OpenHub, eine dedizierte Single-Tenant-Lösung innerhalb der Google Cloud Platform (GCP). Das Besondere: Die Kundendaten bleiben dabei stets unter der Kontrolle der jeweiligen Organisation. Verfügbar ist die Integration für Business- und Enterprise-Konten von Google Workspace.

Anzeige

Ob im Home-Office oder unterwegs – die plattformübergreifende Vernetzung erfordert höchste Standards beim Datenschutz. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie mit Vorlagen und Checklisten dabei, mobiles Arbeiten rechtssicher zu gestalten. Sicheres Home-Office & mobiles Arbeiten jetzt umsetzen

Die technische Basis ist beachtlich. Sie unterstützt nicht nur den Echtzeit-Präsenzstatus, Einzel- und Gruppenchats, sondern auch gemeinsame Channels und Spaces, Dateiaustausch sowie die Möglichkeit, Sprach- und Videoanrufe direkt aus der Oberfläche zu starten. Ein einzelnes Google-Workspace-Umfeld kann dabei mit mehreren externen Microsoft-Teams-Tenants verbunden werden – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die mit verschiedenen Partnern oder Dienstleistern zusammenarbeiten.

Verwaltung und Lizenzierung

Die Einrichtung der plattformübergreifenden Verbindung erfolgt über die bekannten Verwaltungstools. Administratoren müssen auf beiden Seiten ihre Zustimmung geben – über die Google Admin Console und das Microsoft Teams Admin Center. Allerdings: Für den Betrieb ist eine separate NextPlane-Lizenz erforderlich.

Parallel dazu hat Google Ende Mai weitere Neuerungen für seine Chat-Umgebung vorgestellt. Dazu gehören Polly für Umfragen, verbesserte Warnhinweise bei Kommunikation außerhalb der eigenen Domain sowie die Möglichkeit, Gemini-Chats über Google Drive zu teilen. Während die administrative Freigabe für das Teilen von Chats bereits läuft, sollen Endnutzer ab dem 3. Juni 2026 Zugriff erhalten.

Der Wandel im Kollaborationsmarkt

Die Interoperabilitäts-Initiative fällt in eine Zeit des grundlegenden Wandels. Eine aktuelle Studie von ISG vom 29. Mai zeigt: Kollaborationssoftware entwickelt sich von einfachen Zusammenfassungswerkzeugen hin zu agentischen Systemen. Microsoft gilt dabei als führend bei KI-gestützten Kollaborations-Suiten, während Google im Bereich der konversationalen KI die Nase vorn hat.

Passend dazu arbeitet Microsoft eigenen Angaben zufolge an einer einheitlichen Oberfläche für seine verschiedenen KI-Tools. Ein intern als "Delivering one Copilot" bezeichnetes Projekt unter der Leitung von Jacob Andreou soll GitHub Copilot, Copilot Chat und andere Enterprise-KI-Funktionen in einer Art "Super-App" zusammenführen. Ziel ist ein nahtloser Wechsel zwischen privaten und geschäftlichen Konten bis Ende des Sommers 2026.

Sicherheit im Fokus

Mit wachsender Vernetzung steigen jedoch auch die Risiken. Ein Bericht von KnowBe4 vom 29. Mai warnt: Microsoft Teams wird zunehmend zum Ziel von Social-Engineering- und Phishing-Angriffen. Die Standardeinstellungen der Plattform erlauben oft externe Kontakte ohne Domain-Einschränkungen – eine Lücke, die Angreifer gezielt ausnutzen, indem sie sich als IT-Support ausgeben.

Anzeige

Phishing-Angriffe durch Social Engineering werden immer raffinierter und zielen gezielt auf Schwachstellen in der internen Kommunikation ab. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket enthüllt die psychologischen Tricks der Hacker und zeigt, wie Unternehmen sich effektiv schützen können. Kostenloses Anti-Phishing-Paket für Ihr Unternehmen sichern

Als Reaktion darauf wurden Ende Mai neue Sicherheitswerkzeuge für die Nachrichtenübermittlung vorgestellt. Sie überwachen eingehende externe Nachrichten und bieten einheitliche Blockierlisten für E-Mail- und Chat-Plattformen. Risikomarkierungen und kontinuierliches Posture-Monitoring sollen die Gefahren minimieren, die mit der erweiterten plattformübergreifenden Kommunikation einhergehen.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69451458 |