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Google Pay und Mastercard: Biometrische Kartenzahlungen bis Jahresende

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 19:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mastercard und Google Pay wollen Zahlungen per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ermöglichen. Der Start für berechtigte Karten ist bis Ende 2026 vorgesehen.

Mastercard und Google Pay planen biometrische Kartenzahlungen
Modernes, minimalistisches Architektur-Interieur mit klaren Linien und weichem Tageslicht in einem leeren Korridor. Illustration mit AI erstellt.

Der Zahlungsdienstleister Mastercard und der Plattformbetreiber Google Pay haben eine Partnerschaft zur Einführung gerätebiometrischer Kartenzahlungen vereinbart. Über die Google-Pay-Plattform und in Kooperation mit teilnehmenden Banken soll die Abwicklung künftig ohne klassische Einmalkennwörter erfolgen.

Die Kooperation wurde auf dem Global Fintech Fest (GFF) in Mumbai bekanntgegeben, wie aus einem Bericht von indiatimes.com vom 16. September 2026 hervorgeht.

Biometrische Verifikation ersetzt Einmalpasswörter

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Vorhabens steht der Einsatz des Mastercard-Standards CDCVM (Consumer Device Cardholder Verification Method). Durch dieses Verfahren erfolgt die Authentifizierung der Karteninhaber direkt über die im Endgerät integrierten Sensoren. Anstelle eines herkömmlichen, per SMS übermittelten Einmalkennworts (SMS-OTP) bestätigen Nutzer Transaktionen künftig wahlweise per Fingerabdruck oder durch Gesichtserkennung.

Die Abkehr von SMS-basierten Verifikationsverfahren gilt in der IT-Sicherheit als wichtiger Schritt, da textbasierte Einmalcodes anfällig für Phishing-Angriffe, Abfangen im Mobilfunknetz oder sogenanntes SIM-Swapping sind. Die Überprüfung direkt auf dem Endgerät verringert solche Angriffsflächen, da die biometrischen Daten lokal auf dem Smartphone verbleiben und nicht über offene Kommunikationskanäle übertragen werden müssen.

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Zeitplan für die Markteinführung

Die Bereitstellung der neuen Sicherheitsfunktion soll schrittweise erfolgen. Wie Mastercard und Google Pay im Rahmen der Fachkonferenz in Mumbai mitteilten, ist der reguläre Rollout für berechtigte Mastercard-Karteninhaber auf Google Pay bis zum Jahresende 2026 geplant.

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Voraussetzung für die Nutzung ist die Unterstützung durch die jeweiligen teilnehmenden Banken und Kartenherausgeber. Sobald die Institute die Schnittstelle freischalten, können Kunden mit kompatiblen Mobilgeräten ihre Zahlungen innerhalb des Google-Ökosystems nahtlos über die geräteeigenen Erkennungsmerkmale freigeben, ohne den Zahlungsfluss für den Empfang und die manuelle Eingabe eines SMS-Codes unterbrechen zu müssen.

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