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Google Play Services: Selektive App-Backups jetzt im Beta-Test

Veröffentlicht: 30.06.2026 um 11:54 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google erweitert Backup-Funktionen um selektive App-Sicherungen und Messenger-Integration. Gleichzeitig zeigen Studien Sicherheitslücken auf.

Google Backups: Neue Steuerung und WhatsApp-Integration im Beta-Test
Ein Smartphone, das Daten in eine stilisierte Wolke hochlädt, mit binärem Code und einem Fokus auf Datensicherheit und -verwaltung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Beta-Test stellt das Unternehmen erweiterte Steuerungselemente bereit. Nutzer können künftig selektive Backups für einzelne Anwendungen vornehmen. Gleichzeitig werden Messenger-Dienste wie WhatsApp tiefer in die Systemsteuerung integriert.

Selektive Cloud-Sicherung pro Anwendung

Die neuen Backup-Funktionen verteilt Google derzeit an Teilnehmer des Beta-Programms der Google Play Services. Eine überarbeitete Benutzeroberfläche erlaubt es, die Backup-Funktion für jede App individuell zu aktivieren oder zu deaktivieren. Die installierten Anwendungen werden nach ihrer jeweiligen Datenmenge sortiert angezeigt.

Zusätzlich führt Google eine Kategorisierung der Sicherungen ein. Nutzer können künftig separat entscheiden, ob Anruflisten, SMS-Verläufe, Geräteeinstellungen oder spezifische App-Daten gesichert werden sollen. Deaktiviert man eine Kategorie, löscht das sofort die bereits in der Cloud gespeicherten Daten. Erste Hinweise auf diese Entwicklung gab es bereits im November vergangenen Jahres.

Messenger-Integration in die Systemsteuerung

WhatsApp-Backups lassen sich seit kurzem direkt über die Android-Geräteeinstellungen verwalten. Voraussetzung sind die entsprechenden System-Updates. Zuvor war diese Verwaltung ausschließlich innerhalb der App möglich. Meta bietet zudem eine eigene Cloud-Lösung als Alternative zu Google Drive an.

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Ende Juni startete WhatsApp zudem die weltweite Reservierung von Benutzernamen. Die Funktion ermöglicht Kommunikation ohne Preisgabe der Telefonnummer. Die Reservierung ist bereits in den Kontoeinstellungen möglich. Die vollständige Nutzung der Benutzernamen wird für später im laufenden Jahr erwartet.

Sicherheitslücken bei Backups

Trotz der technologischen Fortschritte zeigen Marktanalysen erhebliche Lücken bei der Datensicherheit auf. Eine Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Acronis belegt: Nur ein Bruchteil der weltweit gespeicherten Backup-Daten gilt als wirklich unveränderbar (immutable). Konkret trifft das auf lediglich 1,4 Prozent der analysierten Datenmenge von 3.600 Petabyte zu. Experten empfehlen daher verstärkt die 3-2-1-1-0-Strategie.

Update-Risiken bei Android 17

Android-Nutzer stehen aktuell vor technischen Herausforderungen. Nutzer der Beta-Versionen 4.0 und 4.1 berichten von Schwierigkeiten beim Umstieg auf die stabile Version, die seit Mitte Juni verfügbar ist. Sicherheitsanalysten warnen vor möglichen Bootloops durch bestimmte Google Play System-Updates. Ein fehlerfreier Wechsel auf die stabile Version ist für betroffene Nutzer oft nur über ein Factory Image möglich – das führt jedoch zu vollständigem Datenverlust auf dem Gerät.

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Auch für professionelle Anwender bleibt die Sicherheitslage angespannt. In Softwareprodukten wie Veeam Backup & Replication wurden mehrere Schwachstellen identifiziert. Die kritischste wird unter der Kennung CVE-2025-59470 geführt und stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

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