Google und Samsung: Neue Sicherheitsfeatures für Smartphone-Schutz
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 20:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein startet gemeinsam mit dem Weissen Ring eine Aufklärungskampagne gegen Identitätsdiebstahl. Kriminelle handeln vermehrt im Darknet mit gestohlenen persönlichen Daten. Zu den gängigen Methoden gehören Phishing, die Übernahme von Benutzerkonten und betrügerische Online-Shops.
Digitale Selbstverteidigung: Was wirklich hilft
Carola Jeschke vom LKA Schleswig-Holstein nennt die wichtigsten Schutzmaßnahmen: starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und regelmäßige Software-Updates. Auch zur Vorsicht bei öffentlichen WLAN-Netzwerken rät sie.
Die Warnungen sind alles andere als theoretisch. Ende Juli entwendete ein Unbekannter in Mainz ein Smartphone, das zuvor verloren gegangen war. In Nordrhein-Westfalen meldete die Polizei Tauschbetrug in Hemer und einen Raubüberfall mit Reizgas in Essen – in beiden Fällen ging es um Mobiltelefone.
Hersteller reagieren mit neuen Sicherheitsfeatures
Google plant einen Selfie-Video-Login zur biometrischen Identitätsprüfung. Samsung stattet das Galaxy S26 Ultra mit einem Privacy Display aus, das seitliche Blicke auf den Bildschirm erschweren soll.
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Apple hat Ende Juli ein großes Sicherheitspaket veröffentlicht. iOS 26.6, iPadOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6 schließen über 200 Schwachstellen – 78 in den mobilen Systemen, 155 beim Desktop-Betriebssystem. Bisher ist keine aktive Ausnutzung der Lücken bekannt, dennoch raten Experten zur sofortigen Installation.
Cloud-Backups: Der Speicherplatz wird knapper
Google ändert die Regeln für Android-Backups: SMS, Anruflisten und Geräteeinstellungen werden künftig auf das kostenlose 15-Gigabyte-Kontingent angerechnet. Wer mehr braucht, zahlt bei Google One rund zwei Euro monatlich für 100 Gigabyte. Apple bietet in der iCloud nur fünf Gigabyte gratis, 50 Gigabyte kosten einen Euro.
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Auch der Blick auf den eigenen Speicher lohnt sich. Google Maps belegt mit Offline-Karten und Standort-Zeitleisten oft erheblichen Platz. Cache leeren und alte Karten löschen – mehr braucht es meist nicht.
Schadsoftware und Urlaubsbetrug: Die nächsten Gefahren
Auf Smartphones der Marken Cubot und Doogee entdeckten Sicherheitsexperten vorinstallierte Malware. Ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen hilft hier oft nicht, die Hersteller liefern Over-the-Air-Updates (OTA) aus.
Wer in den Urlaub fährt, sollte zudem bei der Buchung vorsichtig sein. Betrügerische Unterkünfte verursachten 2025 Schäden von rund 274 Millionen Dollar, wie die US-Handelsbehörde FTC berichtet. Im Mai 2026 stiegen Cyberangriffe auf die Reisebranche um 24 Prozent. Und ein Tipp der Behörden: Urlaubsfotos erst nach der Rückkehr posten – sonst wissen Einbrecher, dass die Wohnung leer steht.
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