GPT-56-Serie, Sol

GPT-5.6-Serie startet: Sol, Terra und Luna weltweit verfügbar

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 07:57 Uhr, Redaktion boerse-global.de

OpenAI aktualisiert die Desktop-App mit Chat-Sync, neuer Suche und GPT-5.6-Modellen. Neue Hardware und Jugendschutzfunktionen ergänzen das Update.

OpenAI Desktop-App: Chatverlauf jetzt plattformübergreifend synchron
Ein Desktop-Bildschirm zeigt die ChatGPT-Oberfläche, mit leuchtenden Linien zu Smartphone und Tablet, die synchronisierte Gesprächsverläufe und plattformübergreifende Integration symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

OpenAI hat seine ChatGPT-Desktop-App grundlegend überarbeitet. Der Chatverlauf lässt sich nun plattformübergreifend nutzen – ein Schritt, der vor allem für Vielnutzer in Deutschland und Europa relevant ist.

Die Aktualisierung, die am Ende dieser Woche ausgerollt wurde, synchronisiert Unterhaltungen zwischen Web-, Mobil- und Desktop-Versionen. Neu ist auch eine Seitenleiste für Projekte sowie ein vereinfachter Wechsel zwischen privaten und beruflichen Chat-Umgebungen.

Smarte Suche und mehr Freiheiten

Bereits Anfang der Woche hatte das Unternehmen eine einheitliche Suchfunktion eingeführt. Sie erlaubt es, alte Chats, Projekte, hochgeladene Dokumente und Bilder direkt aus der Seitenleiste zu durchsuchen – verfügbar für alle Nutzer, auch für jene mit kostenlosen Konten.

Parallel dazu wurde das Limit für benutzerdefinierte Anweisungen auf 5.000 Zeichen erhöht. Abonnenten der Tarife Plus, Pro, Business und Enterprise können dem KI-Assistenten damit detaillierter vorgeben, wie er antworten soll.

GPT-5.6-Modellfamilie startet durch

Das Desktop-Update bildet die technische Basis für die kürzlich gestartete GPT-5.6-Serie mit den Modellen Sol, Terra und Luna. Nach einer eingeschränkten Vorschauphase für Regierungsbehörden sind sie nun weltweit verfügbar.

Der Zugang ist nach Abonnement gestaffelt. Das leistungsstarke Sol-Modell steht Plus-, Pro-, Team- und Enterprise-Kunden offen. Terra und Luna sind über die Work- und Codex-Plattformen sowie die API nutzbar. Die Preisgestaltung pro Million Tokens fällt deutlich aus:

  • Sol: 4,60 Euro (Eingabe) / 27,60 Euro (Ausgabe)
  • Terra: 2,30 Euro (Eingabe) / 13,80 Euro (Ausgabe)
  • Luna: 0,92 Euro (Eingabe) / 5,52 Euro (Ausgabe)
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Die Nachfrage nach dem Spitzenmodell Sol sei seit dem Start „außergewöhnlich hoch", so das Unternehmen.

Vom Chat zur Website – und zur Hardware

Mit ChatGPT Sites startete diese Woche eine öffentliche Beta. Sie erlaubt es zahlenden Abonnenten – mit Ausnahme von Nutzern aus Großbritannien, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz –, über die Work- und Codex-Oberflächen eigene Webseiten zu erstellen und zu veröffentlichen. Das System bietet DNS-Hilfe für eigene Domains; Unternehmensadmins behalten die Kontrolle über Veröffentlichungsrechte.

Überraschend kommt der Vorstoß in die Hardware: Der Codex Micro, ein programmierbarer Makro-Pad für 210 Euro, wurde in Zusammenarbeit mit Work Louder entwickelt. Das Gerät bietet 13 Tasten, einen Joystick und spezielle Tasten für Entwickler. Die Ökosysteme Codex und ChatGPT Work zählen inzwischen 8 Millionen aktive Nutzer.

Jugendschutz und Lernmodus

OpenAI hat zudem neue Sicherheitsfunktionen für jüngere Nutzer implementiert. Dazu gehören eine Altersvorhersage-Technologie zur Anpassung der Nutzererfahrung sowie Pausen-Erinnerungen für moderates Nutzungsverhalten. Eltern erhalten erweiterte Kontrollmöglichkeiten: Sie können Ruhezeiten festlegen, Sprachinteraktionen deaktivieren und die Bildgenerierung steuern.

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Für den Bildungsbereich wurde ein Study Mode mit schrittweisem Lernen eingeführt. Die interaktiven Werkzeuge für Naturwissenschaften und Mathematik erreichen laut OpenAI wöchentlich 18 Millionen Nutzer in über 250 verschiedenen Themenbereichen.

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