Haarausfall, NĂ€hrstoffmangel

Haarausfall: NĂ€hrstoffmangel treibt EntzĂŒndungen bei 65% an

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 17:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Traya-Studie mit 500.000 MĂ€nnern: NĂ€hrstoffmangel fördert bei 65 Prozent EntzĂŒndungen. Stress, Darm- und Schlafprobleme als weitere Faktoren.

Traya-Analyse: NĂ€hrstoffmangel als Haupttreiber von Haarausfall bei 500.000 Indern
Nahaufnahme von gesundem dunklem Haar und Kopfhaut bei natĂŒrlichem Licht, Fokus auf Haarstruktur und Pflege. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Haarausfall gilt in Indien lĂ€ngst nicht mehr als rein kosmetisches Problem. Nach Angaben des Haarpflegeunternehmens Traya sind ĂŒber 200 Millionen Inder davon betroffen. Eine im August 2026 vorgestellte Auswertung des Unternehmens rĂŒckt nun einen Faktor in den Vordergrund, der bislang oft im Hintergrund stand: NĂ€hrstoffmangel als Treiber von EntzĂŒndungsprozessen, die dem Haarverlust zugrunde liegen.

Die Datenbasis

Die Analyse von Traya stĂŒtzt sich auf Daten von 5 Lakh MĂ€nnern – umgerechnet 500.000 Personen. Damit handelt es sich um eine der grĂ¶ĂŸer angelegten Auswertungen zu den Ursachen von Haarausfall im indischen Markt. Vorgestellt wurden die Ergebnisse von Saloni Anand, MitgrĂŒnderin von Traya, im August 2026.

NĂ€hrstoffmangel als zentraler Faktor

Laut der Auswertung treibt NĂ€hrstoffmangel bei 65 Prozent der untersuchten Haarausfall-FĂ€lle EntzĂŒndungen an. Damit wird dieser Faktor als der am hĂ€ufigsten identifizierte unter den erfassten Ursachen ausgewiesen. Die Daten legen nahe, dass ein Großteil der Betroffenen unter einer unzureichenden NĂ€hrstoffversorgung leidet, die entzĂŒndliche Prozesse im Körper begĂŒnstigt und in der Folge den Haarwuchs beeintrĂ€chtigt.

Weitere identifizierte Einflussfaktoren

Neben dem NĂ€hrstoffmangel nennt die Traya-Auswertung mehrere weitere Faktoren, die in unterschiedlichem Ausmaß zu Haarausfall beitragen. Stress wird bei 60 Prozent der FĂ€lle als EinflussgrĂ¶ĂŸe genannt und liegt damit an zweiter Stelle. Darmprobleme werden in 37 Prozent der untersuchten FĂ€lle als relevanter Faktor aufgefĂŒhrt, wĂ€hrend Schlafstörungen bei 30 Prozent der Betroffenen eine Rolle spielen sollen.

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Diese Verteilung deutet darauf hin, dass Haarausfall in den meisten FĂ€llen nicht auf eine einzelne Ursache zurĂŒckzufĂŒhren ist, sondern auf ein Zusammenspiel mehrerer körperlicher und psychischer Faktoren. EntzĂŒndungsprozesse, die durch NĂ€hrstoffmangel begĂŒnstigt werden, treffen demnach hĂ€ufig auf zusĂ€tzliche Belastungen durch Stress, eine gestörte Darmgesundheit oder unzureichenden Schlaf.

Bedeutung fĂŒr Betroffene

Die schiere Zahl von ĂŒber 200 Millionen betroffenen Indern verdeutlicht die gesellschaftliche Dimension des Thema. FĂŒr Betroffene liefert die Auswertung einen Hinweis darauf, dass die Behandlung von Haarausfall nicht ausschließlich Ă€ußerlich – etwa ĂŒber Pflegeprodukte – ansetzen sollte, sondern auch grundlegende Aspekte wie ErnĂ€hrung, StressbewĂ€ltigung, Darmgesundheit und SchlafqualitĂ€t berĂŒcksichtigen könnte.

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Die Daten von Traya legen nahe, dass insbesondere die Behebung von NĂ€hrstoffdefiziten ein zentraler Ansatzpunkt sein könnte, um die entzĂŒndlichen Prozesse zu mindern, die mit Haarausfall in Verbindung gebracht werden.

Ob und in welchem Umfang gezielte Interventionen – etwa ĂŒber NahrungsergĂ€nzung oder ErnĂ€hrungsumstellungen – tatsĂ€chlich zu einer Verbesserung fĂŒhren, lĂ€sst sich aus der vorliegenden Auswertung allein nicht ableiten. Die Zahlen liefern jedoch eine Grundlage dafĂŒr, Haarausfall kĂŒnftig stĂ€rker im Zusammenhang mit allgemeinen Gesundheitsfaktoren zu betrachten, statt ihn isoliert als kosmetisches Problem zu behandeln.

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