Herzschutz: MuskelqualitÀt senkt Infarktrisiko um 31 Prozent
Veröffentlicht: 03.07.2026 um 09:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Eine aktuelle Untersuchung vom 3. Juli 2026 zeigt: Bei Menschen mit bereits erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt unter der Einnahme von Kalziumsupplementen das Risiko fĂŒr weitere kardiovaskulĂ€re Ereignisse. Die Sicherheit der PrĂ€parate wird damit kritisch hinterfragt.
Doch die Forschung liefert auch positive Nachrichten. Eine kanadische Metaanalyse vom 2. Juli 2026 belegt: Die Kombination aus Kalzium und Vitamin D senkt das Risiko fĂŒr HĂŒftfrakturen um 16 Prozent, fĂŒr andere KnochenbrĂŒche um 9 Prozent. Die Expertin Thomasius betont die Bedeutung fĂŒr die öffentliche Gesundheit. Schon eine Risikoreduktion von 0,3 Prozent auf Bevölkerungsebene könnte in Deutschland jĂ€hrliche Einsparungen zwischen 7,8 und 9,6 Millionen Euro bedeuten.
Bewegung schlÀgt Medikamente bei Diabetes-Risiko
Eine im Fachmagazin JAMA veröffentlichte Langzeitstudie aus dem Jahr 2026 liefert klare Ergebnisse: Bei PrĂ€diabetikern mit einem Durchschnittsalter von 51 Jahren schĂŒtzt eine Lebensstilintervention mit Sport und Gewichtsreduktion langfristig vor MultimorbiditĂ€t im Alter. Das Medikament Metformin erzielte diesen Effekt nicht.
Ultra-verarbeitete Lebensmittel rĂŒcken ebenfalls in den Fokus. Eine tĂŒrkische Studie aus Juli 2025 in Food Science & Nutrition zeigt einen Zusammenhang zwischen ihrem Konsum und der Schwere des prĂ€menstruellen Syndroms (PMS). Ăber 61 Prozent der betroffenen Frauen greifen wĂ€hrend ihrer Menstruation deutlich mehr zu diesen Produkten. HeiĂhunger gilt als starker Indikator fĂŒr die AusprĂ€gung der PMS-Symptomatik.
Muskeln als Herzschutz â Neue Risikomarker entdeckt
Die MuskelqualitĂ€t im Oberkörper entscheidet mit ĂŒber das Herzinfarktrisiko. Eine Studie vom 2. Juli 2026 in der Fachzeitschrift Radiology belegt: Eine unterdurchschnittliche MuskelqualitĂ€t, gemessen mittels CT-Daten, steigert das Herzinfarktrisiko ĂŒber zehn Jahre um 58 Prozent. Das allgemeine Sterberisiko erhöht sich bei schlechter MuskelqualitĂ€t sogar um 85 Prozent. Jede Verbesserung um zehn Einheiten senkt das Risiko fĂŒr Herzinfarkte um 31 Prozent.
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Blutdruck- und Cholesterinwerte entwickeln sich bei Ăbergewichtigen anders als gedacht. Eine im Lancet veröffentlichte NCD-RisC-Studie (2. Juli 2026) untersuchte ĂŒber 900.000 Erwachsene aus sieben IndustrielĂ€ndern von 1990 bis 2024. Ergebnis: Bei adipösen Personen sanken die Werte stĂ€rker als bei Normalgewichtigen. WĂ€hrend 60- bis 79-JĂ€hrige teils Ă€hnliche Werte aufwiesen, zeigen Menschen unter 40 Jahren weiterhin schlechtere Parameter bei Ăbergewicht.
Bei Hypertonikern mit nachgewiesenem Magnesiummangel kann die zusĂ€tzliche Gabe von Magnesium zur Blutdrucksenkung beitragen â wenn Medikamente nicht ausreichend wirken. Die empfohlenen Tagesdosen: 350 mg fĂŒr MĂ€nner, 300 mg fĂŒr Frauen. Ab 2500 mg pro Tag wird es gefĂ€hrlich.
Hitze gefĂ€hrdet Medikamente â und Babynahrung
Die ABDA warnte am 2. Juli 2026 vor den Auswirkungen von Hitze auf Arzneimittel. Hohe Temperaturen verĂ€ndern die Wirkung von Blutdrucksenkern, Diuretika und Antibiotika. Die Empfehlung: kĂŒhle, trockene und lichtgeschĂŒtzte Lagerung. In Fahrzeugen können Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius erreicht werden.
Kalziumtabletten können bei Herzpatienten das Risiko fĂŒr weitere Ereignisse erhöhen â doch es gibt einen sicheren Weg: Verbessern Sie Ihre MuskelqualitĂ€t. Unser Report zeigt Ihnen den 5-Minuten-Test zur SelbsteinschĂ€tzung und eine Checkliste fĂŒr herzgesunde ErnĂ€hrung ohne Supplement-Risiken. Herzschutz-Report jetzt kostenlos sichern
Die sĂ€chsische Lebensmittelkontrolle veröffentlichte einen Bericht fĂŒr 2024 und 2025 mit alarmierenden Ergebnissen. Im Dezember 2025 wurde der Giftstoff Cereulid in SĂ€uglingsnahrung festgestellt â RĂŒckrufe bei Danone und NestlĂ© folgten. Bei Slush-Eis-Proben fanden sich vereinzelt zu hohe Glycerinwerte. Mystery-Boxen fielen bei allen geprĂŒften HĂ€ndlern durch.
Eine Kohortenstudie der UniversitĂ€t Hongkong vom 2. Juli 2026 in JAMA Internal Medicine bringt Entwarnung fĂŒr Schwangere: Die Untersuchung von ĂŒber 700.000 Mutter-Kind-Paaren ergab keinen Zusammenhang zwischen Paracetamol-Einnahme wĂ€hrend der Schwangerschaft und einem erhöhten Risiko fĂŒr ADHS oder Autismus beim Kind.
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